Ejercicio 1 — Text A: Jugendliche und das Internet
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Jugendliche und das Internet
Spiele spielen, sich über Social-Media-Kanäle austauschen, Musik hören oder Videos anschauen. Die Möglichkeiten, das Internet zu nutzen, sind vielfältig. Viele Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer Freizeit online, wichtig sind ihnen ein Internetzugang mit schneller Verbindung und das passende Gerät. Der klassische Computer oder Laptop verliert dabei an Bedeutung. Während 2013 noch vier von fünf Jugendlichen einen eigenen Computer oder Laptop hatten, sind es laut der JIM-Medienstudie 2017 nur noch 69 Prozent. 97 Prozent der 12- bis 19-Jährigen besitzen ein eigenes Smartphone. Selbst von den Jüngsten (12 und 13 Jahre) nutzen bereits 92 Prozent ein eigenes Gerät und die dazugehörigen Apps.
Jakob hat sein Handy erst vor Kurzem bekommen. Er nutzt hauptsächlich WhatsApp oder YouTube. Auf der Videoplattform sieht er sich Filmtrailer an oder „Let‘s Play“-Videos, bei denen das Spielen eines Videospiels gefilmt und kommentiert wird. Selber spielt er lieber auf der Playstation als auf dem Handy. Die Kommunikation über WhatsApp findet er super, weil sie so flexibel ist.
Allerdings sieht er auch einen Nachteil: „Manchmal kann man sich nicht sicher sein, ob man wirklich mit der Person chattet, mit der man die Unterhaltung begonnen hat. Es könnte ja auch ein Freund sein, der sich über dich lustig macht.“ Der Austausch mit Freunden und Familie und die Nutzung von Social-Media-Anwendungen stehen bei den jugendlichen App-Nutzern an erster Stelle.
Eltern und Experten sehen die hohe Mediennutzungsdauer und den Impuls, pausenlos online sein zu müssen, kritisch. Jugendliche haben in der Regel einen uneingeschränkten und kaum kontrollierten Zugang zu allen Netzinhalten. Das finden Eltern und Experten auch beunruhigend. Laut einer 2015 durchgeführten Studie des Deutschen Zentrums für Suchtfragen reagiert jeder fünfte unter den 12- bis 17-Jährigen ruhelos und ärgerlich auf die Kontrolle der Internetnutzung.
Quelle: www.pasch-net.de (adaptiert)
Glossar
die Anwendung – Applikation
uneingeschränkt – permanent, ständig
die Suchtfragen – die Sucht: etwas, wovon man abhängig wird, z. B. Drogensucht