Comprensión escrita: ejercicios de selectividad de Lengua Extranjera: Alemán (Madrid)
54 ejercicios oficiales de Comprensión escrita de los exámenes de Lengua Extranjera: Alemán de la PAU de Madrid, con el enunciado y un simulacro con corrección.
Pasta, Pizza, Schnitzel
Was ist wohl das Lieblingsessen der Deutschen? Sauerkraut und Wurst, würden sicher viele Menschen aus anderen Ländern denken. Das stimmt aber nicht, denn viele Deutsche haben in Umfragen Spaghetti Bolognese oder Nudeln mit Tomatensoße auf Platz eins gesetzt. Die sind leicht zu kochen und schmecken gut. In diesem Land lieben wir Pasta wirklich. Auf keiner Party darf Nudelsalat fehlen. Es ist sogar normal, dass manche Gäste eine Schüssel davon für das Buffet mitbringen, was in anderen Kulturen nicht möglich wäre.
Von einer Italienerin habe ich gehört, dass es in ihrem Land auch unmöglich wäre, so viele Nudeln aus der Packung zu essen. Sie hat einmal ihrer Familie in Rom ein Paket deutsche Nudeln zum Probieren mitgebracht, aber der Familie haben die Nudeln überhaupt nicht geschmeckt. In Italien mag man lieber frische Pasta.
Ganz oben auf der Liste der Lieblingsessen in Deutschland steht auch Schnitzel. Davon essen wir viel zu viel, heißt es in den Studien. Selbst ohne Pommes Frites ist dieses panierte Stück Fleisch recht kalorienreich. In Restaurants wird es immer wieder gerne bestellt. Allerdings sind dort auch Fisch und die leichte asiatische Küche sehr beliebt.
Natürlich ist auch Pizza Mode in Deutschland. Man isst sie als Snack beim Shoppen, in der Mittagspause und unterwegs auf dem Weg zur Arbeit oder zum Unterricht. Manche lassen sich ihre Lieblingspizza von einem Lieferdienst nach Hause bringen, andere kaufen sie tiefgekühlt. Vor dem Backen muss aber unbedingt die Plastikfolie entfernt werden, sonst darf man nicht überrascht sein, wenn die Pizza nicht schmeckt.
Mein Onkel mag Pizza überhaupt nicht. Er sagt: „Das ist kein Essen, das sieht aus wie Kuchen mit Wurst.“ Onkel Heinrich liebt wie viele andere Deutsche Kartoffeln. In keinem anderen Land werden so viele Kartoffeln gegessen wie in Deutschland. Wir kochen und braten sie, es gibt Kartoffelbrei, Kartoffelsuppe und Kartoffelsalat.
Sollte man diesen Statistiken über die Lieblingsessen der Deutschen überhaupt glauben? Sehr viele leckere Gerichte, übrigens auch mit Sauerkraut, wurden hier ja noch gar nicht erwähnt. Aber dafür reicht der Platz jetzt nicht mehr …
Quelle: www.sprachzeitungen.de (adaptiert)
Glossar:
die Umfrage – wenn man viele Menschen zu einem Thema um ihre Meinung fragt
panieren – Fleisch in Ei, Mehl und Semmelbrösel tauchen und dann braten
tiefgekühlt – hier: Lebensmittel, die auf Temperaturen von -18º C oder kälter abgekühlt werden
1. Frage: Richtig oder falsch? Was steht im Text? Schreiben Sie den entsprechenden Satz aus dem Text ab, der beweist, warum eine Aussage richtig oder falsch ist. Wählen Sie 5 der 6 Fragen.
Pasta, Pizza, Schnitzel
Was ist wohl das Lieblingsessen der Deutschen? Sauerkraut und Wurst, würden sicher viele Menschen aus anderen Ländern denken. Das stimmt aber nicht, denn viele Deutsche haben in Umfragen Spaghetti Bolognese oder Nudeln mit Tomatensoße auf Platz eins gesetzt. Die sind leicht zu kochen und schmecken gut. In diesem Land lieben wir Pasta wirklich. Auf keiner Party darf Nudelsalat fehlen. Es ist sogar normal, dass manche Gäste eine Schüssel davon für das Buffet mitbringen, was in anderen Kulturen nicht möglich wäre.
Von einer Italienerin habe ich gehört, dass es in ihrem Land auch unmöglich wäre, so viele Nudeln aus der Packung zu essen. Sie hat einmal ihrer Familie in Rom ein Paket deutsche Nudeln zum Probieren mitgebracht, aber der Familie haben die Nudeln überhaupt nicht geschmeckt. In Italien mag man lieber frische Pasta.
Ganz oben auf der Liste der Lieblingsessen in Deutschland steht auch Schnitzel. Davon essen wir viel zu viel, heißt es in den Studien. Selbst ohne Pommes Frites ist dieses panierte Stück Fleisch recht kalorienreich. In Restaurants wird es immer wieder gerne bestellt. Allerdings sind dort auch Fisch und die leichte asiatische Küche sehr beliebt.
Natürlich ist auch Pizza Mode in Deutschland. Man isst sie als Snack beim Shoppen, in der Mittagspause und unterwegs auf dem Weg zur Arbeit oder zum Unterricht. Manche lassen sich ihre Lieblingspizza von einem Lieferdienst nach Hause bringen, andere kaufen sie tiefgekühlt. Vor dem Backen muss aber unbedingt die Plastikfolie entfernt werden, sonst darf man nicht überrascht sein, wenn die Pizza nicht schmeckt.
Mein Onkel mag Pizza überhaupt nicht. Er sagt: „Das ist kein Essen, das sieht aus wie Kuchen mit Wurst.“ Onkel Heinrich liebt wie viele andere Deutsche Kartoffeln. In keinem anderen Land werden so viele Kartoffeln gegessen wie in Deutschland. Wir kochen und braten sie, es gibt Kartoffelbrei, Kartoffelsuppe und Kartoffelsalat.
Sollte man diesen Statistiken über die Lieblingsessen der Deutschen überhaupt glauben? Sehr viele leckere Gerichte, übrigens auch mit Sauerkraut, wurden hier ja noch gar nicht erwähnt. Aber dafür reicht der Platz jetzt nicht mehr …
Quelle: www.sprachzeitungen.de (adaptiert)
Glossar:
die Umfrage – wenn man viele Menschen zu einem Thema um ihre Meinung fragt
panieren – Fleisch in Ei, Mehl und Semmelbrösel tauchen und dann braten
tiefgekühlt – hier: Lebensmittel, die auf Temperaturen von -18º C oder kälter abgekühlt werden
2. Frage: Beantworten Sie 2 der 3 Fragen zum Inhalt des Textes. Schreiben Sie bitte in jeder Antwort mindestens 3 Sätze in eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze aus dem Text ab.
Pasta, Pizza, Schnitzel
Was ist wohl das Lieblingsessen der Deutschen? Sauerkraut und Wurst, würden sicher viele Menschen aus anderen Ländern denken. Das stimmt aber nicht, denn viele Deutsche haben in Umfragen Spaghetti Bolognese oder Nudeln mit Tomatensoße auf Platz eins gesetzt. Die sind leicht zu kochen und schmecken gut. In diesem Land lieben wir Pasta wirklich. Auf keiner Party darf Nudelsalat fehlen. Es ist sogar normal, dass manche Gäste eine Schüssel davon für das Buffet mitbringen, was in anderen Kulturen nicht möglich wäre.
Von einer Italienerin habe ich gehört, dass es in ihrem Land auch unmöglich wäre, so viele Nudeln aus der Packung zu essen. Sie hat einmal ihrer Familie in Rom ein Paket deutsche Nudeln zum Probieren mitgebracht, aber der Familie haben die Nudeln überhaupt nicht geschmeckt. In Italien mag man lieber frische Pasta.
Ganz oben auf der Liste der Lieblingsessen in Deutschland steht auch Schnitzel. Davon essen wir viel zu viel, heißt es in den Studien. Selbst ohne Pommes Frites ist dieses panierte Stück Fleisch recht kalorienreich. In Restaurants wird es immer wieder gerne bestellt. Allerdings sind dort auch Fisch und die leichte asiatische Küche sehr beliebt.
Natürlich ist auch Pizza Mode in Deutschland. Man isst sie als Snack beim Shoppen, in der Mittagspause und unterwegs auf dem Weg zur Arbeit oder zum Unterricht. Manche lassen sich ihre Lieblingspizza von einem Lieferdienst nach Hause bringen, andere kaufen sie tiefgekühlt. Vor dem Backen muss aber unbedingt die Plastikfolie entfernt werden, sonst darf man nicht überrascht sein, wenn die Pizza nicht schmeckt.
Mein Onkel mag Pizza überhaupt nicht. Er sagt: „Das ist kein Essen, das sieht aus wie Kuchen mit Wurst.“ Onkel Heinrich liebt wie viele andere Deutsche Kartoffeln. In keinem anderen Land werden so viele Kartoffeln gegessen wie in Deutschland. Wir kochen und braten sie, es gibt Kartoffelbrei, Kartoffelsuppe und Kartoffelsalat.
Sollte man diesen Statistiken über die Lieblingsessen der Deutschen überhaupt glauben? Sehr viele leckere Gerichte, übrigens auch mit Sauerkraut, wurden hier ja noch gar nicht erwähnt. Aber dafür reicht der Platz jetzt nicht mehr …
Quelle: www.sprachzeitungen.de (adaptiert)
Glossar:
die Umfrage – wenn man viele Menschen zu einem Thema um ihre Meinung fragt
panieren – Fleisch in Ei, Mehl und Semmelbrösel tauchen und dann braten
tiefgekühlt – hier: Lebensmittel, die auf Temperaturen von -18º C oder kälter abgekühlt werden
3. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort. Wählen Sie 5 der 7 Fragen.
4. Frage: Wählen Sie in 4.a) und 4.b) jeweils 3 der 4 Aufgaben aus. (Si responde a más de tres en un apartado, solo cuentan las tres primeras de ese apartado.)
4.a) Ordnen Sie die folgenden Wörter und bilden Sie einen sinnvollen Satz. Vergessen Sie nicht, die Verben zu konjugieren und andere Wortarten (z.B. Substantive, Adjektive usw.) gegebenenfalls zu deklinieren.
4.a.1.überhaupt – mein kleiner Bruder – keinen Fisch – mögen – und – ihn – nie – essen – er
4.a.2.auf dem lokalen Markt – gern – viele Familien in Spanien – kaufen – frische Produkte
4.a.3.gekocht – meine Mutter – Kartoffelsuppe – haben – heute Abend – , – aber – uns – haben – sie – geschmeckt – nicht
4.a.4.gegessen – mit deiner Freundin – du – haben – schon einmal – in einem asiatischen Restaurant ?
4.b) Ersetzen Sie alle unterstrichenen Nomen oder Nomengruppen durch die passenden Pronomen. Schreiben Sie den ganzen Satz auf.
4.b.1.Hat [Klaus] [seinen Eltern] [italienische Nudeln] von seiner Reise mitgebracht?
4.b.2.[Meine Schwester] hat [ihrem Freund] zum Geburtstag [ein Kochbuch] geschenkt.
4.b.3.[Deinen Eltern] hat [das Wiener Schnitzel] überhaupt nicht geschmeckt.
Pasta, Pizza, Schnitzel
Was ist wohl das Lieblingsessen der Deutschen? Sauerkraut und Wurst, würden sicher viele Menschen aus anderen Ländern denken. Das stimmt aber nicht, denn viele Deutsche haben in Umfragen Spaghetti Bolognese oder Nudeln mit Tomatensoße auf Platz eins gesetzt. Die sind leicht zu kochen und schmecken gut. In diesem Land lieben wir Pasta wirklich. Auf keiner Party darf Nudelsalat fehlen. Es ist sogar normal, dass manche Gäste eine Schüssel davon für das Buffet mitbringen, was in anderen Kulturen nicht möglich wäre.
Von einer Italienerin habe ich gehört, dass es in ihrem Land auch unmöglich wäre, so viele Nudeln aus der Packung zu essen. Sie hat einmal ihrer Familie in Rom ein Paket deutsche Nudeln zum Probieren mitgebracht, aber der Familie haben die Nudeln überhaupt nicht geschmeckt. In Italien mag man lieber frische Pasta.
Ganz oben auf der Liste der Lieblingsessen in Deutschland steht auch Schnitzel. Davon essen wir viel zu viel, heißt es in den Studien. Selbst ohne Pommes Frites ist dieses panierte Stück Fleisch recht kalorienreich. In Restaurants wird es immer wieder gerne bestellt. Allerdings sind dort auch Fisch und die leichte asiatische Küche sehr beliebt.
Natürlich ist auch Pizza Mode in Deutschland. Man isst sie als Snack beim Shoppen, in der Mittagspause und unterwegs auf dem Weg zur Arbeit oder zum Unterricht. Manche lassen sich ihre Lieblingspizza von einem Lieferdienst nach Hause bringen, andere kaufen sie tiefgekühlt. Vor dem Backen muss aber unbedingt die Plastikfolie entfernt werden, sonst darf man nicht überrascht sein, wenn die Pizza nicht schmeckt.
Mein Onkel mag Pizza überhaupt nicht. Er sagt: „Das ist kein Essen, das sieht aus wie Kuchen mit Wurst.“ Onkel Heinrich liebt wie viele andere Deutsche Kartoffeln. In keinem anderen Land werden so viele Kartoffeln gegessen wie in Deutschland. Wir kochen und braten sie, es gibt Kartoffelbrei, Kartoffelsuppe und Kartoffelsalat.
Sollte man diesen Statistiken über die Lieblingsessen der Deutschen überhaupt glauben? Sehr viele leckere Gerichte, übrigens auch mit Sauerkraut, wurden hier ja noch gar nicht erwähnt. Aber dafür reicht der Platz jetzt nicht mehr …
Quelle: www.sprachzeitungen.de (adaptiert)
Glossar:
die Umfrage – wenn man viele Menschen zu einem Thema um ihre Meinung fragt
panieren – Fleisch in Ei, Mehl und Semmelbrösel tauchen und dann braten
tiefgekühlt – hier: Lebensmittel, die auf Temperaturen von -18º C oder kälter abgekühlt werden
5. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke. Wählen Sie jeweils 2 der 3 Synonyme und 2 der 3 Antonyme aus. Schreiben Sie das Wort so, wie es im Text steht (bei Verben ist auch der Infinitiv gültig). Si responde a más, solo cuentan las dos primeras de cada apartado.
Gleiche Chancen im Sport – Mädchen können das auch!
In Deutschland haben Mädchen und Jungen im Sport noch nicht überall die gleichen Chancen. Schon seit vielen Jahren spricht man darüber, dass alle gleichbehandelt werden sollen. Es gibt aber immer noch viele Unterschiede. Im Fußball ist es für Mädchen oft schwieriger als für Jungen. Manchmal dürfen die Jungen auf dem guten Rasenplatz spielen, und die Mädchen müssen auf dem alten Sandplatz trainieren. Auch im Profisport bekommen Frauen weniger Geld und weniger Interesse vom Publikum. Viele Mädchen finden das nicht korrekt. Sie wollen zeigen, dass sie genauso gut sind wie die Jungen.
Auch einige Trainerinnen und Trainer wollen das ändern. Sie wissen, dass viele Mädchen gerne Sport machen, wenn man ihnen hilft. Der Verein „equaletics“ arbeitet für gleiche Chancen im Sport. Drei junge Frauen haben ihn gegründet, weil sie selbst erlebt haben, dass Mädchen im Sport oft schlechter behandelt werden. Sie gehen in Sportvereine und sprechen mit Trainerinnen, Trainern und Managern. Sie erklären, wie man Mädchen helfen kann. Das Ziel: Alle Menschen sollten im Sport gleiche Chancen haben – egal, ob sie Mädchen oder Jungen sind, egal, woher sie kommen.
Wenn Vereine offen sind und Mädchen mitmachen dürfen, ist das gut für alle. Es kommen mehr Mitglieder, neue Ideen und es gibt mehr Freude am Sport. Außerdem bekommen solche Vereine oft mehr Hilfe und Geld. Ein gutes Beispiel ist der Hockeysport. Vor einigen Jahren gab es eine Aktion mit dem Motto „Hockey, weil ich ein Mädchen bin“. Dadurch wollten viele Mädchen Hockey spielen. Heute machen dort fast gleich viele Mädchen und Jungen mit, und sie trainieren zusammen.
Im Gegensatz zum Hockeysport bietet Fußball noch keine Chancengleichheit für Jungen und Mädchen, aber auch in diesem Sport gibt es immer mehr Mädchenmannschaften. Trotzdem ist der Weg noch ziemlich lang. Mädchen sollen von Anfang an gute Plätze, nette Trainerinnen und die gleichen Chancen bekommen. Wenn man an sie glaubt und ihnen hilft, zeigen sie, wie stark, mutig und talentiert sie sind. Gleiche Chancen im Sport sind möglich, wenn alle zusammenarbeiten.
Quelle: Deutschlandfunk (adaptiert)
Glossar:
der Rasenplatz – Fußballfeld mit natürlichem Gras
1. Frage: Richtig oder falsch? Was steht im Text? Schreiben Sie den entsprechenden Satz aus dem Text ab, der beweist, warum eine Aussage richtig oder falsch ist. Wählen Sie 5 der 6 Fragen.
Gleiche Chancen im Sport – Mädchen können das auch!
In Deutschland haben Mädchen und Jungen im Sport noch nicht überall die gleichen Chancen. Schon seit vielen Jahren spricht man darüber, dass alle gleichbehandelt werden sollen. Es gibt aber immer noch viele Unterschiede. Im Fußball ist es für Mädchen oft schwieriger als für Jungen. Manchmal dürfen die Jungen auf dem guten Rasenplatz spielen, und die Mädchen müssen auf dem alten Sandplatz trainieren. Auch im Profisport bekommen Frauen weniger Geld und weniger Interesse vom Publikum. Viele Mädchen finden das nicht korrekt. Sie wollen zeigen, dass sie genauso gut sind wie die Jungen.
Auch einige Trainerinnen und Trainer wollen das ändern. Sie wissen, dass viele Mädchen gerne Sport machen, wenn man ihnen hilft. Der Verein „equaletics“ arbeitet für gleiche Chancen im Sport. Drei junge Frauen haben ihn gegründet, weil sie selbst erlebt haben, dass Mädchen im Sport oft schlechter behandelt werden. Sie gehen in Sportvereine und sprechen mit Trainerinnen, Trainern und Managern. Sie erklären, wie man Mädchen helfen kann. Das Ziel: Alle Menschen sollten im Sport gleiche Chancen haben – egal, ob sie Mädchen oder Jungen sind, egal, woher sie kommen.
Wenn Vereine offen sind und Mädchen mitmachen dürfen, ist das gut für alle. Es kommen mehr Mitglieder, neue Ideen und es gibt mehr Freude am Sport. Außerdem bekommen solche Vereine oft mehr Hilfe und Geld. Ein gutes Beispiel ist der Hockeysport. Vor einigen Jahren gab es eine Aktion mit dem Motto „Hockey, weil ich ein Mädchen bin“. Dadurch wollten viele Mädchen Hockey spielen. Heute machen dort fast gleich viele Mädchen und Jungen mit, und sie trainieren zusammen.
Im Gegensatz zum Hockeysport bietet Fußball noch keine Chancengleichheit für Jungen und Mädchen, aber auch in diesem Sport gibt es immer mehr Mädchenmannschaften. Trotzdem ist der Weg noch ziemlich lang. Mädchen sollen von Anfang an gute Plätze, nette Trainerinnen und die gleichen Chancen bekommen. Wenn man an sie glaubt und ihnen hilft, zeigen sie, wie stark, mutig und talentiert sie sind. Gleiche Chancen im Sport sind möglich, wenn alle zusammenarbeiten.
Quelle: Deutschlandfunk (adaptiert)
Glossar:
der Rasenplatz – Fußballfeld mit natürlichem Gras
2. Frage: Beantworten Sie 2 der 3 Fragen zum Inhalt des Textes. Schreiben Sie bitte in jeder Antwort mindestens 3 Sätze in eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze aus dem Text ab.
Gleiche Chancen im Sport – Mädchen können das auch!
In Deutschland haben Mädchen und Jungen im Sport noch nicht überall die gleichen Chancen. Schon seit vielen Jahren spricht man darüber, dass alle gleichbehandelt werden sollen. Es gibt aber immer noch viele Unterschiede. Im Fußball ist es für Mädchen oft schwieriger als für Jungen. Manchmal dürfen die Jungen auf dem guten Rasenplatz spielen, und die Mädchen müssen auf dem alten Sandplatz trainieren. Auch im Profisport bekommen Frauen weniger Geld und weniger Interesse vom Publikum. Viele Mädchen finden das nicht korrekt. Sie wollen zeigen, dass sie genauso gut sind wie die Jungen.
Auch einige Trainerinnen und Trainer wollen das ändern. Sie wissen, dass viele Mädchen gerne Sport machen, wenn man ihnen hilft. Der Verein „equaletics“ arbeitet für gleiche Chancen im Sport. Drei junge Frauen haben ihn gegründet, weil sie selbst erlebt haben, dass Mädchen im Sport oft schlechter behandelt werden. Sie gehen in Sportvereine und sprechen mit Trainerinnen, Trainern und Managern. Sie erklären, wie man Mädchen helfen kann. Das Ziel: Alle Menschen sollten im Sport gleiche Chancen haben – egal, ob sie Mädchen oder Jungen sind, egal, woher sie kommen.
Wenn Vereine offen sind und Mädchen mitmachen dürfen, ist das gut für alle. Es kommen mehr Mitglieder, neue Ideen und es gibt mehr Freude am Sport. Außerdem bekommen solche Vereine oft mehr Hilfe und Geld. Ein gutes Beispiel ist der Hockeysport. Vor einigen Jahren gab es eine Aktion mit dem Motto „Hockey, weil ich ein Mädchen bin“. Dadurch wollten viele Mädchen Hockey spielen. Heute machen dort fast gleich viele Mädchen und Jungen mit, und sie trainieren zusammen.
Im Gegensatz zum Hockeysport bietet Fußball noch keine Chancengleichheit für Jungen und Mädchen, aber auch in diesem Sport gibt es immer mehr Mädchenmannschaften. Trotzdem ist der Weg noch ziemlich lang. Mädchen sollen von Anfang an gute Plätze, nette Trainerinnen und die gleichen Chancen bekommen. Wenn man an sie glaubt und ihnen hilft, zeigen sie, wie stark, mutig und talentiert sie sind. Gleiche Chancen im Sport sind möglich, wenn alle zusammenarbeiten.
Quelle: Deutschlandfunk (adaptiert)
Glossar:
der Rasenplatz – Fußballfeld mit natürlichem Gras
3. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort. Wählen Sie 5 der 7 Fragen.
4. Frage: Wählen Sie in 4.a) und 4.b) jeweils 3 der 4 Aufgaben aus. (Si responde a más de tres en un apartado, solo cuentan las tres primeras de ese apartado.)
4.a) Ordnen Sie die folgenden Wörter und bilden Sie einen sinnvollen Satz. Vergessen Sie nicht, die Verben zu konjugieren und andere Wortarten (z.B. Substantive, Adjektive usw.) gegebenenfalls zu deklinieren.
4.a.1.zusammen – viele Vereine – Mädchen und Jungen – heute – in – trainieren
4.a.2.in – bekommen – heute – viele Mädchen – die Chancen – der Sport – wollen – gleich
4.a.3.mit – würden – die Hilfe – die Spielerinnen – extern – stärker – sich fühlen ?
4.a.4.werden – aktiv – man – müssen – , – verbessern – um – eine Situation – zu
4.b) Ersetzen Sie alle unterstrichenen Nomen oder Nomengruppen durch die passenden Pronomen. Schreiben Sie den ganzen Satz auf.
4.b.1.Nach dem Training erklärt [die Trainerin] [den Kindern] [die neue Übung] noch einmal.
4.b.2.[Der Verein] gibt [den Spielerinnen] vor dem Turnier [neue T-Shirts in den Vereinsfarben].
4.b.3.Vor dem Training bringt [der Vater] [seiner Tochter] [den Rucksack] aus dem Auto.
Gleiche Chancen im Sport – Mädchen können das auch!
In Deutschland haben Mädchen und Jungen im Sport noch nicht überall die gleichen Chancen. Schon seit vielen Jahren spricht man darüber, dass alle gleichbehandelt werden sollen. Es gibt aber immer noch viele Unterschiede. Im Fußball ist es für Mädchen oft schwieriger als für Jungen. Manchmal dürfen die Jungen auf dem guten Rasenplatz spielen, und die Mädchen müssen auf dem alten Sandplatz trainieren. Auch im Profisport bekommen Frauen weniger Geld und weniger Interesse vom Publikum. Viele Mädchen finden das nicht korrekt. Sie wollen zeigen, dass sie genauso gut sind wie die Jungen.
Auch einige Trainerinnen und Trainer wollen das ändern. Sie wissen, dass viele Mädchen gerne Sport machen, wenn man ihnen hilft. Der Verein „equaletics“ arbeitet für gleiche Chancen im Sport. Drei junge Frauen haben ihn gegründet, weil sie selbst erlebt haben, dass Mädchen im Sport oft schlechter behandelt werden. Sie gehen in Sportvereine und sprechen mit Trainerinnen, Trainern und Managern. Sie erklären, wie man Mädchen helfen kann. Das Ziel: Alle Menschen sollten im Sport gleiche Chancen haben – egal, ob sie Mädchen oder Jungen sind, egal, woher sie kommen.
Wenn Vereine offen sind und Mädchen mitmachen dürfen, ist das gut für alle. Es kommen mehr Mitglieder, neue Ideen und es gibt mehr Freude am Sport. Außerdem bekommen solche Vereine oft mehr Hilfe und Geld. Ein gutes Beispiel ist der Hockeysport. Vor einigen Jahren gab es eine Aktion mit dem Motto „Hockey, weil ich ein Mädchen bin“. Dadurch wollten viele Mädchen Hockey spielen. Heute machen dort fast gleich viele Mädchen und Jungen mit, und sie trainieren zusammen.
Im Gegensatz zum Hockeysport bietet Fußball noch keine Chancengleichheit für Jungen und Mädchen, aber auch in diesem Sport gibt es immer mehr Mädchenmannschaften. Trotzdem ist der Weg noch ziemlich lang. Mädchen sollen von Anfang an gute Plätze, nette Trainerinnen und die gleichen Chancen bekommen. Wenn man an sie glaubt und ihnen hilft, zeigen sie, wie stark, mutig und talentiert sie sind. Gleiche Chancen im Sport sind möglich, wenn alle zusammenarbeiten.
Quelle: Deutschlandfunk (adaptiert)
Glossar:
der Rasenplatz – Fußballfeld mit natürlichem Gras
5. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke. Wählen Sie jeweils 2 der 3 Synonyme und 2 der 3 Antonyme aus. Schreiben Sie das Wort so, wie es im Text steht (bei Verben ist auch der Infinitiv gültig). Si responde a más, solo cuentan las dos primeras de cada apartado.
Die Reporterlegende Georg Stefan Troller
Georg Stefan Troller wurde am 10. Dezember 1921 in Wien geboren. Als Sohn einer jüdischen Familie ärgerten ihn die Kinder in der Schule und auf der Straße. „Das war nicht leicht, aber mit so was musste man leben“, erzählte Troller. Kultur war die Antwort. Sein Vater wollte, dass er schon sehr jung klassische Literatur lesen sollte. Daher schrieb er bereits mit 16 Gedichte mit einer Schreibmaschine. 1938 musste er Wien verlassen, da die Nazis nach Österreich kamen. Er ging illegal in die Tschechoslowakei, später nach Frankreich. In Marseille bekam er mit viel Glück ein Visum für die USA, wohin er 1941 mit dem Schiff fahren konnte. Dort arbeitete er in verschiedenen Berufen.
1943 musste er zur US-Armee und kam als Soldat nach Europa zurück. Er arbeitete für die Armee als Übersetzer. Er kannte die Mentalität der Deutschen, denn er lernte viel darüber, wenn Nazis verhört wurden. Troller berichtete immer wieder, dass viele Deutsche nicht glücklich über den Sieg der Alliierten waren, sie wollten diese Freiheit und diese Demokratie nicht.
Nach dem Krieg begann Troller in München als Reporter für Zeitungen zu arbeiten. Aber München gefiel ihm nicht, er wollte zurück nach Wien, in seine Heimatstadt. „In Wien bin ich damals bei Tag und bei Nacht durch alle Straßen gegangen, die ich kannte, denn ich hatte Heimweh. Aber schließlich wusste ich: Eine Heimat kann man genauso wenig wieder finden wie seine Kindheit.“
Deutschland und Österreich waren nichts für Troller, also fuhr er zurück in die USA, begann Anglistik und Theaterwissenschaft zu studieren und reiste 1950 wegen seines Studiums nach Paris. Paris war für ihn die interessanteste Stadt der Welt, denn es war eine Großstadt, ganz anders als die großen Städte in Deutschland, schrieb er in seiner Autobiografie.
In Paris fand er auch seinen wirklichen Beruf – er wurde Fernseh-Reporter. Neun Jahre lang machte er Reportagen für eine deutsche Kultursendung und informierte über das Leben in Frankreich. Ab 1971 machte er sehr originelle Interviews mit Stars wie Marlon Brando, Brigitte Bardot, Woody Allen, Kirk Douglas oder Romy Schneider. So wurde er in ganz Deutschland berühmt. Am 27. September 2025 starb Georg Stefan Troller im Alter von 103 Jahren in Paris.
Quelle: Deutsche Welle (adaptiert)
Glossar:
verhören – hier: man fragt im Krieg einen Gegner, der gefangen worden ist
1. Frage: Richtig oder falsch? Was steht im Text? Schreiben Sie den entsprechenden Satz aus dem Text ab, der beweist, warum eine Aussage richtig oder falsch ist. Wählen Sie 5 der 6 Fragen.
Die Reporterlegende Georg Stefan Troller
Georg Stefan Troller wurde am 10. Dezember 1921 in Wien geboren. Als Sohn einer jüdischen Familie ärgerten ihn die Kinder in der Schule und auf der Straße. „Das war nicht leicht, aber mit so was musste man leben“, erzählte Troller. Kultur war die Antwort. Sein Vater wollte, dass er schon sehr jung klassische Literatur lesen sollte. Daher schrieb er bereits mit 16 Gedichte mit einer Schreibmaschine. 1938 musste er Wien verlassen, da die Nazis nach Österreich kamen. Er ging illegal in die Tschechoslowakei, später nach Frankreich. In Marseille bekam er mit viel Glück ein Visum für die USA, wohin er 1941 mit dem Schiff fahren konnte. Dort arbeitete er in verschiedenen Berufen.
1943 musste er zur US-Armee und kam als Soldat nach Europa zurück. Er arbeitete für die Armee als Übersetzer. Er kannte die Mentalität der Deutschen, denn er lernte viel darüber, wenn Nazis verhört wurden. Troller berichtete immer wieder, dass viele Deutsche nicht glücklich über den Sieg der Alliierten waren, sie wollten diese Freiheit und diese Demokratie nicht.
Nach dem Krieg begann Troller in München als Reporter für Zeitungen zu arbeiten. Aber München gefiel ihm nicht, er wollte zurück nach Wien, in seine Heimatstadt. „In Wien bin ich damals bei Tag und bei Nacht durch alle Straßen gegangen, die ich kannte, denn ich hatte Heimweh. Aber schließlich wusste ich: Eine Heimat kann man genauso wenig wieder finden wie seine Kindheit.“
Deutschland und Österreich waren nichts für Troller, also fuhr er zurück in die USA, begann Anglistik und Theaterwissenschaft zu studieren und reiste 1950 wegen seines Studiums nach Paris. Paris war für ihn die interessanteste Stadt der Welt, denn es war eine Großstadt, ganz anders als die großen Städte in Deutschland, schrieb er in seiner Autobiografie.
In Paris fand er auch seinen wirklichen Beruf – er wurde Fernseh-Reporter. Neun Jahre lang machte er Reportagen für eine deutsche Kultursendung und informierte über das Leben in Frankreich. Ab 1971 machte er sehr originelle Interviews mit Stars wie Marlon Brando, Brigitte Bardot, Woody Allen, Kirk Douglas oder Romy Schneider. So wurde er in ganz Deutschland berühmt. Am 27. September 2025 starb Georg Stefan Troller im Alter von 103 Jahren in Paris.
Quelle: Deutsche Welle (adaptiert)
Glossar:
verhören – hier: man fragt im Krieg einen Gegner, der gefangen worden ist
2. Frage: Beantworten Sie 2 der 3 Fragen zum Inhalt des Textes. Schreiben Sie bitte in jeder Antwort mindestens 3 Sätze in eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze aus dem Text ab.
Die Reporterlegende Georg Stefan Troller
Georg Stefan Troller wurde am 10. Dezember 1921 in Wien geboren. Als Sohn einer jüdischen Familie ärgerten ihn die Kinder in der Schule und auf der Straße. „Das war nicht leicht, aber mit so was musste man leben“, erzählte Troller. Kultur war die Antwort. Sein Vater wollte, dass er schon sehr jung klassische Literatur lesen sollte. Daher schrieb er bereits mit 16 Gedichte mit einer Schreibmaschine. 1938 musste er Wien verlassen, da die Nazis nach Österreich kamen. Er ging illegal in die Tschechoslowakei, später nach Frankreich. In Marseille bekam er mit viel Glück ein Visum für die USA, wohin er 1941 mit dem Schiff fahren konnte. Dort arbeitete er in verschiedenen Berufen.
1943 musste er zur US-Armee und kam als Soldat nach Europa zurück. Er arbeitete für die Armee als Übersetzer. Er kannte die Mentalität der Deutschen, denn er lernte viel darüber, wenn Nazis verhört wurden. Troller berichtete immer wieder, dass viele Deutsche nicht glücklich über den Sieg der Alliierten waren, sie wollten diese Freiheit und diese Demokratie nicht.
Nach dem Krieg begann Troller in München als Reporter für Zeitungen zu arbeiten. Aber München gefiel ihm nicht, er wollte zurück nach Wien, in seine Heimatstadt. „In Wien bin ich damals bei Tag und bei Nacht durch alle Straßen gegangen, die ich kannte, denn ich hatte Heimweh. Aber schließlich wusste ich: Eine Heimat kann man genauso wenig wieder finden wie seine Kindheit.“
Deutschland und Österreich waren nichts für Troller, also fuhr er zurück in die USA, begann Anglistik und Theaterwissenschaft zu studieren und reiste 1950 wegen seines Studiums nach Paris. Paris war für ihn die interessanteste Stadt der Welt, denn es war eine Großstadt, ganz anders als die großen Städte in Deutschland, schrieb er in seiner Autobiografie.
In Paris fand er auch seinen wirklichen Beruf – er wurde Fernseh-Reporter. Neun Jahre lang machte er Reportagen für eine deutsche Kultursendung und informierte über das Leben in Frankreich. Ab 1971 machte er sehr originelle Interviews mit Stars wie Marlon Brando, Brigitte Bardot, Woody Allen, Kirk Douglas oder Romy Schneider. So wurde er in ganz Deutschland berühmt. Am 27. September 2025 starb Georg Stefan Troller im Alter von 103 Jahren in Paris.
Quelle: Deutsche Welle (adaptiert)
Glossar:
verhören – hier: man fragt im Krieg einen Gegner, der gefangen worden ist
3. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort. Wählen Sie 5 der 7 Fragen.
4. Frage: Wählen Sie in 4.a) und 4.b) jeweils 3 der 4 Aufgaben aus. (Si responde a más de tres en un apartado, solo cuentan las tres primeras de ese apartado.)
4.a) Ordnen Sie die folgenden Wörter und bilden Sie einen sinnvollen Satz. Vergessen Sie nicht, die Verben zu konjugieren und andere Wortarten (z.B. Substantive, Adjektive usw.) gegebenenfalls zu deklinieren.
4.a.1.lesen – ein Buch – du – jede Woche ?
4.a.2.fahren – Klaus – morgen Nachmittag – mit uns – aufs Land
4.a.3.stattfinden – am Wochenende – ein Fest – für alle Studierenden – in der Mensa
4.a.4.müssen – Veronika – für die Deutschprüfung – lernen – nächste Woche – in der Bibliothek
4.b) Ersetzen Sie alle unterstrichenen Nomen oder Nomengruppen durch die passenden Pronomen. Schreiben Sie den ganzen Satz auf.
4.b.1.[Ihre Eltern] haben [Laura] zum Geburtstag [einen kleinen Hund] geschenkt.
4.b.2.[David] möchte morgen mit [Maria] zu [seinem Freund Samuel] nach Bonn fahren.
4.b.3.[Die Lehrerin] fragt, ob [Peter] seinen Eltern schon [die Noten] gezeigt hat.
Die Reporterlegende Georg Stefan Troller
Georg Stefan Troller wurde am 10. Dezember 1921 in Wien geboren. Als Sohn einer jüdischen Familie ärgerten ihn die Kinder in der Schule und auf der Straße. „Das war nicht leicht, aber mit so was musste man leben“, erzählte Troller. Kultur war die Antwort. Sein Vater wollte, dass er schon sehr jung klassische Literatur lesen sollte. Daher schrieb er bereits mit 16 Gedichte mit einer Schreibmaschine. 1938 musste er Wien verlassen, da die Nazis nach Österreich kamen. Er ging illegal in die Tschechoslowakei, später nach Frankreich. In Marseille bekam er mit viel Glück ein Visum für die USA, wohin er 1941 mit dem Schiff fahren konnte. Dort arbeitete er in verschiedenen Berufen.
1943 musste er zur US-Armee und kam als Soldat nach Europa zurück. Er arbeitete für die Armee als Übersetzer. Er kannte die Mentalität der Deutschen, denn er lernte viel darüber, wenn Nazis verhört wurden. Troller berichtete immer wieder, dass viele Deutsche nicht glücklich über den Sieg der Alliierten waren, sie wollten diese Freiheit und diese Demokratie nicht.
Nach dem Krieg begann Troller in München als Reporter für Zeitungen zu arbeiten. Aber München gefiel ihm nicht, er wollte zurück nach Wien, in seine Heimatstadt. „In Wien bin ich damals bei Tag und bei Nacht durch alle Straßen gegangen, die ich kannte, denn ich hatte Heimweh. Aber schließlich wusste ich: Eine Heimat kann man genauso wenig wieder finden wie seine Kindheit.“
Deutschland und Österreich waren nichts für Troller, also fuhr er zurück in die USA, begann Anglistik und Theaterwissenschaft zu studieren und reiste 1950 wegen seines Studiums nach Paris. Paris war für ihn die interessanteste Stadt der Welt, denn es war eine Großstadt, ganz anders als die großen Städte in Deutschland, schrieb er in seiner Autobiografie.
In Paris fand er auch seinen wirklichen Beruf – er wurde Fernseh-Reporter. Neun Jahre lang machte er Reportagen für eine deutsche Kultursendung und informierte über das Leben in Frankreich. Ab 1971 machte er sehr originelle Interviews mit Stars wie Marlon Brando, Brigitte Bardot, Woody Allen, Kirk Douglas oder Romy Schneider. So wurde er in ganz Deutschland berühmt. Am 27. September 2025 starb Georg Stefan Troller im Alter von 103 Jahren in Paris.
Quelle: Deutsche Welle (adaptiert)
Glossar:
verhören – hier: man fragt im Krieg einen Gegner, der gefangen worden ist
5. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke. Wählen Sie jeweils 2 der 3 Synonyme und 2 der 3 Antonyme aus. Schreiben Sie das Wort so, wie es im Text steht (bei Verben ist auch der Infinitiv gültig). Si responde a más, solo cuentan las dos primeras de cada apartado.
Empathischer Android in Japan. Erik, der Roboter, der lacht
Lachen gehört zu den wichtigsten Elementen unserer Kommunikation. Es unterscheidet Mensch und Maschine. Doch genau diese Grenze hebt ein japanisches Forschungsteam auf – mit einem empathischen Roboter, der zum richtigen Zeitpunkt lacht.
Koji Inoue hat viel zu erzählen. Er hat am Tisch Platz genommen, gegenüber einem jungen Mann. „Ich muss dringend mit dir sprechen“, beginnt Inoue, „gerade ist doch die Fußball-Weltmeisterschaft, nicht wahr?“ – „Ja“, antwortet der Mann und schaut neugierig. Außer Atem spricht Inoue weiter: „Japan hat gegen Deutschland gespielt. Jetzt stell dir vor: Japan hat gewonnen!“ In dieser Sekunde tut sich etwas, was für den Informatiker Inoue einer Revolution gleichkommt: Der Mann lacht auf und antwortet: „Wow! Das ist ja schön!" Der Mann ist kein echter Mensch, sondern ein Android, ein humanoider Roboter.
„Erik“ ist sein Name. Und seit kurzem kann er etwas, was andere Roboter nicht können: Lachen. Er tut es situationsabhängig, also nur dann, wenn es im Gespräch sinnvoll ist. Drei Jahre hat das Team an der Universität Kyoto gebraucht, um Erik diese Fähigkeit zu lehren. Am besten kann das Erik selbst evaluieren. „Ist es für dich schwierig, menschlichen Humor zu verstehen?“ Die Frage geht direkt an den Androiden. Erik schließt und öffnet die Augen und bewegt den Kopf langsam. „Schon, ja“, antwortet er, und er schaut dabei ernst. „Was Menschen als Humor empfinden, ist bei jedem anders.“ Für Erik bedeutet es, schnell Entscheidungen zu treffen: Das ist wirklich schwierig.
„Für ein warmes, menschliches Gespräch ist Lachen notwendig“, meint Inoue. Um Erik das zu lehren, musste der Assistenzprofessor dieses Phänomen erst einmal selbst verstehen. Er lud mehr als 80 Studierende zu einem Speed-Dating mit Erik ein. Die Gespräche wurden darauf untersucht, wann und wie die Studierenden Erik anlächelten. Hunderte Lachen wurden kategorisiert, bis es endlich klappte.
Quelle: https://www.tagesschau.de (adaptiert)
Glossar
aufheben – annullieren, abschaffen
1. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch? Wählen Sie 4 der 6 Fragen.
1 a.a) Erik lacht sehr oft, egal, in welcher Situation er sich gerade befindet.
Empathischer Android in Japan. Erik, der Roboter, der lacht
Lachen gehört zu den wichtigsten Elementen unserer Kommunikation. Es unterscheidet Mensch und Maschine. Doch genau diese Grenze hebt ein japanisches Forschungsteam auf – mit einem empathischen Roboter, der zum richtigen Zeitpunkt lacht.
Koji Inoue hat viel zu erzählen. Er hat am Tisch Platz genommen, gegenüber einem jungen Mann. „Ich muss dringend mit dir sprechen“, beginnt Inoue, „gerade ist doch die Fußball-Weltmeisterschaft, nicht wahr?“ – „Ja“, antwortet der Mann und schaut neugierig. Außer Atem spricht Inoue weiter: „Japan hat gegen Deutschland gespielt. Jetzt stell dir vor: Japan hat gewonnen!“ In dieser Sekunde tut sich etwas, was für den Informatiker Inoue einer Revolution gleichkommt: Der Mann lacht auf und antwortet: „Wow! Das ist ja schön!" Der Mann ist kein echter Mensch, sondern ein Android, ein humanoider Roboter.
„Erik“ ist sein Name. Und seit kurzem kann er etwas, was andere Roboter nicht können: Lachen. Er tut es situationsabhängig, also nur dann, wenn es im Gespräch sinnvoll ist. Drei Jahre hat das Team an der Universität Kyoto gebraucht, um Erik diese Fähigkeit zu lehren. Am besten kann das Erik selbst evaluieren. „Ist es für dich schwierig, menschlichen Humor zu verstehen?“ Die Frage geht direkt an den Androiden. Erik schließt und öffnet die Augen und bewegt den Kopf langsam. „Schon, ja“, antwortet er, und er schaut dabei ernst. „Was Menschen als Humor empfinden, ist bei jedem anders.“ Für Erik bedeutet es, schnell Entscheidungen zu treffen: Das ist wirklich schwierig.
„Für ein warmes, menschliches Gespräch ist Lachen notwendig“, meint Inoue. Um Erik das zu lehren, musste der Assistenzprofessor dieses Phänomen erst einmal selbst verstehen. Er lud mehr als 80 Studierende zu einem Speed-Dating mit Erik ein. Die Gespräche wurden darauf untersucht, wann und wie die Studierenden Erik anlächelten. Hunderte Lachen wurden kategorisiert, bis es endlich klappte.
Quelle: https://www.tagesschau.de (adaptiert)
Glossar
aufheben – annullieren, abschaffen
2. Frage: Beantworten Sie eine der beiden Fragen zum Inhalt des Textes. Schreiben Sie bitte mindestens 4 Sätze in eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze aus dem Text ab.
Empathischer Android in Japan. Erik, der Roboter, der lacht
Lachen gehört zu den wichtigsten Elementen unserer Kommunikation. Es unterscheidet Mensch und Maschine. Doch genau diese Grenze hebt ein japanisches Forschungsteam auf – mit einem empathischen Roboter, der zum richtigen Zeitpunkt lacht.
Koji Inoue hat viel zu erzählen. Er hat am Tisch Platz genommen, gegenüber einem jungen Mann. „Ich muss dringend mit dir sprechen“, beginnt Inoue, „gerade ist doch die Fußball-Weltmeisterschaft, nicht wahr?“ – „Ja“, antwortet der Mann und schaut neugierig. Außer Atem spricht Inoue weiter: „Japan hat gegen Deutschland gespielt. Jetzt stell dir vor: Japan hat gewonnen!“ In dieser Sekunde tut sich etwas, was für den Informatiker Inoue einer Revolution gleichkommt: Der Mann lacht auf und antwortet: „Wow! Das ist ja schön!" Der Mann ist kein echter Mensch, sondern ein Android, ein humanoider Roboter.
„Erik“ ist sein Name. Und seit kurzem kann er etwas, was andere Roboter nicht können: Lachen. Er tut es situationsabhängig, also nur dann, wenn es im Gespräch sinnvoll ist. Drei Jahre hat das Team an der Universität Kyoto gebraucht, um Erik diese Fähigkeit zu lehren. Am besten kann das Erik selbst evaluieren. „Ist es für dich schwierig, menschlichen Humor zu verstehen?“ Die Frage geht direkt an den Androiden. Erik schließt und öffnet die Augen und bewegt den Kopf langsam. „Schon, ja“, antwortet er, und er schaut dabei ernst. „Was Menschen als Humor empfinden, ist bei jedem anders.“ Für Erik bedeutet es, schnell Entscheidungen zu treffen: Das ist wirklich schwierig.
„Für ein warmes, menschliches Gespräch ist Lachen notwendig“, meint Inoue. Um Erik das zu lehren, musste der Assistenzprofessor dieses Phänomen erst einmal selbst verstehen. Er lud mehr als 80 Studierende zu einem Speed-Dating mit Erik ein. Die Gespräche wurden darauf untersucht, wann und wie die Studierenden Erik anlächelten. Hunderte Lachen wurden kategorisiert, bis es endlich klappte.
Quelle: https://www.tagesschau.de (adaptiert)
Glossar
aufheben – annullieren, abschaffen
3. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort. Wählen Sie 8 der 10 Fragen.
3.1.1) Das Lachen ist _______ _______ Element unserer Kommunikation. Es bildet den Unterschied zwischen Mensch und Maschine.
Empathischer Android in Japan. Erik, der Roboter, der lacht
Lachen gehört zu den wichtigsten Elementen unserer Kommunikation. Es unterscheidet Mensch und Maschine. Doch genau diese Grenze hebt ein japanisches Forschungsteam auf – mit einem empathischen Roboter, der zum richtigen Zeitpunkt lacht.
Koji Inoue hat viel zu erzählen. Er hat am Tisch Platz genommen, gegenüber einem jungen Mann. „Ich muss dringend mit dir sprechen“, beginnt Inoue, „gerade ist doch die Fußball-Weltmeisterschaft, nicht wahr?“ – „Ja“, antwortet der Mann und schaut neugierig. Außer Atem spricht Inoue weiter: „Japan hat gegen Deutschland gespielt. Jetzt stell dir vor: Japan hat gewonnen!“ In dieser Sekunde tut sich etwas, was für den Informatiker Inoue einer Revolution gleichkommt: Der Mann lacht auf und antwortet: „Wow! Das ist ja schön!" Der Mann ist kein echter Mensch, sondern ein Android, ein humanoider Roboter.
„Erik“ ist sein Name. Und seit kurzem kann er etwas, was andere Roboter nicht können: Lachen. Er tut es situationsabhängig, also nur dann, wenn es im Gespräch sinnvoll ist. Drei Jahre hat das Team an der Universität Kyoto gebraucht, um Erik diese Fähigkeit zu lehren. Am besten kann das Erik selbst evaluieren. „Ist es für dich schwierig, menschlichen Humor zu verstehen?“ Die Frage geht direkt an den Androiden. Erik schließt und öffnet die Augen und bewegt den Kopf langsam. „Schon, ja“, antwortet er, und er schaut dabei ernst. „Was Menschen als Humor empfinden, ist bei jedem anders.“ Für Erik bedeutet es, schnell Entscheidungen zu treffen: Das ist wirklich schwierig.
„Für ein warmes, menschliches Gespräch ist Lachen notwendig“, meint Inoue. Um Erik das zu lehren, musste der Assistenzprofessor dieses Phänomen erst einmal selbst verstehen. Er lud mehr als 80 Studierende zu einem Speed-Dating mit Erik ein. Die Gespräche wurden darauf untersucht, wann und wie die Studierenden Erik anlächelten. Hunderte Lachen wurden kategorisiert, bis es endlich klappte.
Quelle: https://www.tagesschau.de (adaptiert)
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aufheben – annullieren, abschaffen
4. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke. Wählen Sie jeweils 2 der 3 Synonyme und 2 der 3 Antonyme aus. Schreiben Sie das Wort so, wie es im Text steht (bei Verben ist auch der Infinitiv gültig). Si responde a más, solo cuentan las dos primeras de cada apartado.
Empathischer Android in Japan. Erik, der Roboter, der lacht
Lachen gehört zu den wichtigsten Elementen unserer Kommunikation. Es unterscheidet Mensch und Maschine. Doch genau diese Grenze hebt ein japanisches Forschungsteam auf – mit einem empathischen Roboter, der zum richtigen Zeitpunkt lacht.
Koji Inoue hat viel zu erzählen. Er hat am Tisch Platz genommen, gegenüber einem jungen Mann. „Ich muss dringend mit dir sprechen“, beginnt Inoue, „gerade ist doch die Fußball-Weltmeisterschaft, nicht wahr?“ – „Ja“, antwortet der Mann und schaut neugierig. Außer Atem spricht Inoue weiter: „Japan hat gegen Deutschland gespielt. Jetzt stell dir vor: Japan hat gewonnen!“ In dieser Sekunde tut sich etwas, was für den Informatiker Inoue einer Revolution gleichkommt: Der Mann lacht auf und antwortet: „Wow! Das ist ja schön!" Der Mann ist kein echter Mensch, sondern ein Android, ein humanoider Roboter.
„Erik“ ist sein Name. Und seit kurzem kann er etwas, was andere Roboter nicht können: Lachen. Er tut es situationsabhängig, also nur dann, wenn es im Gespräch sinnvoll ist. Drei Jahre hat das Team an der Universität Kyoto gebraucht, um Erik diese Fähigkeit zu lehren. Am besten kann das Erik selbst evaluieren. „Ist es für dich schwierig, menschlichen Humor zu verstehen?“ Die Frage geht direkt an den Androiden. Erik schließt und öffnet die Augen und bewegt den Kopf langsam. „Schon, ja“, antwortet er, und er schaut dabei ernst. „Was Menschen als Humor empfinden, ist bei jedem anders.“ Für Erik bedeutet es, schnell Entscheidungen zu treffen: Das ist wirklich schwierig.
„Für ein warmes, menschliches Gespräch ist Lachen notwendig“, meint Inoue. Um Erik das zu lehren, musste der Assistenzprofessor dieses Phänomen erst einmal selbst verstehen. Er lud mehr als 80 Studierende zu einem Speed-Dating mit Erik ein. Die Gespräche wurden darauf untersucht, wann und wie die Studierenden Erik anlächelten. Hunderte Lachen wurden kategorisiert, bis es endlich klappte.
Quelle: https://www.tagesschau.de (adaptiert)
Glossar
aufheben – annullieren, abschaffen
5. Frage: Suchen Sie die Wörter aus dem Text, die den folgenden Definitionen entsprechen. Schreiben Sie das Wort so, wie es im Text steht.
Wie verreisen die Deutschen?
Die Deutschen reisen gerne und viel. Im Jahr 2024 unternahmen Urlauber:innen aus Deutschland rund 65 Millionen Urlaubsreisen. Außerdem gaben die Deutschen noch nie so viel für Reisen aus wie in diesem Jahr. Eine repräsentative Umfrage zeigte, dass 2024 das eigene Land bei deutschen Reisenden das beliebteste Reiseziel war. Denn 28 Prozent der Deutschen gaben an, dass sie in diesem Jahr in Deutschland Urlaub machten. Zu den beliebtesten Reisezielen gehören Bayern und Schleswig-Holstein. Während die Nord- und Ostseeküste vor allem in den Sommermonaten Reisende in den Norden des Landes führt, reisen im Winter zahlreiche Tourist:innen in die Skigebiete nach Bayern.
Doch auch Reisen ins europäische Ausland sind bei deutschen Reisenden gefragt. Fast 39 Prozent der Deutschen planen für das Jahr 2024 eine mindestens fünftägige Reise ins europäische Ausland. In den letzten Jahren war Spanien das beliebteste Reiseziel der Deutschen im europäischen Ausland. Insgesamt 9,1 Prozent der Reisenden aus Deutschland entschieden sich für Spanien als Haupturlaubsreiseziel. Andere verbrachten ihren Haupturlaub in Italien und in Skandinavien. In diesen Jahren unternahmen viele auch eine Fernreise, vor allem ins fernöstliche Asien, nach Nordamerika und Nordafrika.
Welche Art von Urlaub mögen die Deutschen am meisten? Strandurlaube werden ebenso wie Erholungsreisen und Entspannungsurlaube am häufigsten gebucht. Deutsche Reisende wollen sich im Urlaub vor allem entspannen und Ruhe finden. Beliebt sind aber auch Aktivitäten in der Natur und der Besuch von kulturellen oder historischen Sehenswürdigkeiten.
Wie kommen deutsche Reisende an ihr Ziel, und wo wohnen sie? Nach wie vor ist das Flugzeug das meistgenutzte Verkehrsmittel für Urlaubsreisen ins Ausland, gefolgt vom eigenen Fahrzeug. Und immer noch sind Hotels, Gasthöfe oder Pensionen die beliebtesten Unterkünfte der deutschen Reisenden, doch gibt es eine vermehrte Nachfrage nach Ferienwohnungen und Ferienhäusern.
Quelle: www.de.statista.com (adaptiert)
1. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch? Wählen Sie 4 der 6 Fragen.
1 a.a) Im Jahr 2024 gaben die Deutschen rund 65 Millionen Euro für Reisen aus.
Wie verreisen die Deutschen?
Die Deutschen reisen gerne und viel. Im Jahr 2024 unternahmen Urlauber:innen aus Deutschland rund 65 Millionen Urlaubsreisen. Außerdem gaben die Deutschen noch nie so viel für Reisen aus wie in diesem Jahr. Eine repräsentative Umfrage zeigte, dass 2024 das eigene Land bei deutschen Reisenden das beliebteste Reiseziel war. Denn 28 Prozent der Deutschen gaben an, dass sie in diesem Jahr in Deutschland Urlaub machten. Zu den beliebtesten Reisezielen gehören Bayern und Schleswig-Holstein. Während die Nord- und Ostseeküste vor allem in den Sommermonaten Reisende in den Norden des Landes führt, reisen im Winter zahlreiche Tourist:innen in die Skigebiete nach Bayern.
Doch auch Reisen ins europäische Ausland sind bei deutschen Reisenden gefragt. Fast 39 Prozent der Deutschen planen für das Jahr 2024 eine mindestens fünftägige Reise ins europäische Ausland. In den letzten Jahren war Spanien das beliebteste Reiseziel der Deutschen im europäischen Ausland. Insgesamt 9,1 Prozent der Reisenden aus Deutschland entschieden sich für Spanien als Haupturlaubsreiseziel. Andere verbrachten ihren Haupturlaub in Italien und in Skandinavien. In diesen Jahren unternahmen viele auch eine Fernreise, vor allem ins fernöstliche Asien, nach Nordamerika und Nordafrika.
Welche Art von Urlaub mögen die Deutschen am meisten? Strandurlaube werden ebenso wie Erholungsreisen und Entspannungsurlaube am häufigsten gebucht. Deutsche Reisende wollen sich im Urlaub vor allem entspannen und Ruhe finden. Beliebt sind aber auch Aktivitäten in der Natur und der Besuch von kulturellen oder historischen Sehenswürdigkeiten.
Wie kommen deutsche Reisende an ihr Ziel, und wo wohnen sie? Nach wie vor ist das Flugzeug das meistgenutzte Verkehrsmittel für Urlaubsreisen ins Ausland, gefolgt vom eigenen Fahrzeug. Und immer noch sind Hotels, Gasthöfe oder Pensionen die beliebtesten Unterkünfte der deutschen Reisenden, doch gibt es eine vermehrte Nachfrage nach Ferienwohnungen und Ferienhäusern.
Quelle: www.de.statista.com (adaptiert)
2. Frage: Beantworten Sie eine der beiden Fragen zum Inhalt des Textes. Schreiben Sie bitte mindestens 4 Sätze in eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze aus dem Text ab.
Wie verreisen die Deutschen?
Die Deutschen reisen gerne und viel. Im Jahr 2024 unternahmen Urlauber:innen aus Deutschland rund 65 Millionen Urlaubsreisen. Außerdem gaben die Deutschen noch nie so viel für Reisen aus wie in diesem Jahr. Eine repräsentative Umfrage zeigte, dass 2024 das eigene Land bei deutschen Reisenden das beliebteste Reiseziel war. Denn 28 Prozent der Deutschen gaben an, dass sie in diesem Jahr in Deutschland Urlaub machten. Zu den beliebtesten Reisezielen gehören Bayern und Schleswig-Holstein. Während die Nord- und Ostseeküste vor allem in den Sommermonaten Reisende in den Norden des Landes führt, reisen im Winter zahlreiche Tourist:innen in die Skigebiete nach Bayern.
Doch auch Reisen ins europäische Ausland sind bei deutschen Reisenden gefragt. Fast 39 Prozent der Deutschen planen für das Jahr 2024 eine mindestens fünftägige Reise ins europäische Ausland. In den letzten Jahren war Spanien das beliebteste Reiseziel der Deutschen im europäischen Ausland. Insgesamt 9,1 Prozent der Reisenden aus Deutschland entschieden sich für Spanien als Haupturlaubsreiseziel. Andere verbrachten ihren Haupturlaub in Italien und in Skandinavien. In diesen Jahren unternahmen viele auch eine Fernreise, vor allem ins fernöstliche Asien, nach Nordamerika und Nordafrika.
Welche Art von Urlaub mögen die Deutschen am meisten? Strandurlaube werden ebenso wie Erholungsreisen und Entspannungsurlaube am häufigsten gebucht. Deutsche Reisende wollen sich im Urlaub vor allem entspannen und Ruhe finden. Beliebt sind aber auch Aktivitäten in der Natur und der Besuch von kulturellen oder historischen Sehenswürdigkeiten.
Wie kommen deutsche Reisende an ihr Ziel, und wo wohnen sie? Nach wie vor ist das Flugzeug das meistgenutzte Verkehrsmittel für Urlaubsreisen ins Ausland, gefolgt vom eigenen Fahrzeug. Und immer noch sind Hotels, Gasthöfe oder Pensionen die beliebtesten Unterkünfte der deutschen Reisenden, doch gibt es eine vermehrte Nachfrage nach Ferienwohnungen und Ferienhäusern.
Quelle: www.de.statista.com (adaptiert)
3. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort. Wählen Sie 8 der 10 Fragen.
3.1.1) Ökologisch reisen bedeutet zum Beispiel, keinen Abfall liegen ________ und lokale Produkte ________.
Wie verreisen die Deutschen?
Die Deutschen reisen gerne und viel. Im Jahr 2024 unternahmen Urlauber:innen aus Deutschland rund 65 Millionen Urlaubsreisen. Außerdem gaben die Deutschen noch nie so viel für Reisen aus wie in diesem Jahr. Eine repräsentative Umfrage zeigte, dass 2024 das eigene Land bei deutschen Reisenden das beliebteste Reiseziel war. Denn 28 Prozent der Deutschen gaben an, dass sie in diesem Jahr in Deutschland Urlaub machten. Zu den beliebtesten Reisezielen gehören Bayern und Schleswig-Holstein. Während die Nord- und Ostseeküste vor allem in den Sommermonaten Reisende in den Norden des Landes führt, reisen im Winter zahlreiche Tourist:innen in die Skigebiete nach Bayern.
Doch auch Reisen ins europäische Ausland sind bei deutschen Reisenden gefragt. Fast 39 Prozent der Deutschen planen für das Jahr 2024 eine mindestens fünftägige Reise ins europäische Ausland. In den letzten Jahren war Spanien das beliebteste Reiseziel der Deutschen im europäischen Ausland. Insgesamt 9,1 Prozent der Reisenden aus Deutschland entschieden sich für Spanien als Haupturlaubsreiseziel. Andere verbrachten ihren Haupturlaub in Italien und in Skandinavien. In diesen Jahren unternahmen viele auch eine Fernreise, vor allem ins fernöstliche Asien, nach Nordamerika und Nordafrika.
Welche Art von Urlaub mögen die Deutschen am meisten? Strandurlaube werden ebenso wie Erholungsreisen und Entspannungsurlaube am häufigsten gebucht. Deutsche Reisende wollen sich im Urlaub vor allem entspannen und Ruhe finden. Beliebt sind aber auch Aktivitäten in der Natur und der Besuch von kulturellen oder historischen Sehenswürdigkeiten.
Wie kommen deutsche Reisende an ihr Ziel, und wo wohnen sie? Nach wie vor ist das Flugzeug das meistgenutzte Verkehrsmittel für Urlaubsreisen ins Ausland, gefolgt vom eigenen Fahrzeug. Und immer noch sind Hotels, Gasthöfe oder Pensionen die beliebtesten Unterkünfte der deutschen Reisenden, doch gibt es eine vermehrte Nachfrage nach Ferienwohnungen und Ferienhäusern.
Quelle: www.de.statista.com (adaptiert)
4. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke. Wählen Sie jeweils 2 der 3 Synonyme und 2 der 3 Antonyme aus. Schreiben Sie das Wort so, wie es im Text steht (bei Verben ist auch der Infinitiv gültig). Si responde a más, solo cuentan las dos primeras de cada apartado.
Wie verreisen die Deutschen?
Die Deutschen reisen gerne und viel. Im Jahr 2024 unternahmen Urlauber:innen aus Deutschland rund 65 Millionen Urlaubsreisen. Außerdem gaben die Deutschen noch nie so viel für Reisen aus wie in diesem Jahr. Eine repräsentative Umfrage zeigte, dass 2024 das eigene Land bei deutschen Reisenden das beliebteste Reiseziel war. Denn 28 Prozent der Deutschen gaben an, dass sie in diesem Jahr in Deutschland Urlaub machten. Zu den beliebtesten Reisezielen gehören Bayern und Schleswig-Holstein. Während die Nord- und Ostseeküste vor allem in den Sommermonaten Reisende in den Norden des Landes führt, reisen im Winter zahlreiche Tourist:innen in die Skigebiete nach Bayern.
Doch auch Reisen ins europäische Ausland sind bei deutschen Reisenden gefragt. Fast 39 Prozent der Deutschen planen für das Jahr 2024 eine mindestens fünftägige Reise ins europäische Ausland. In den letzten Jahren war Spanien das beliebteste Reiseziel der Deutschen im europäischen Ausland. Insgesamt 9,1 Prozent der Reisenden aus Deutschland entschieden sich für Spanien als Haupturlaubsreiseziel. Andere verbrachten ihren Haupturlaub in Italien und in Skandinavien. In diesen Jahren unternahmen viele auch eine Fernreise, vor allem ins fernöstliche Asien, nach Nordamerika und Nordafrika.
Welche Art von Urlaub mögen die Deutschen am meisten? Strandurlaube werden ebenso wie Erholungsreisen und Entspannungsurlaube am häufigsten gebucht. Deutsche Reisende wollen sich im Urlaub vor allem entspannen und Ruhe finden. Beliebt sind aber auch Aktivitäten in der Natur und der Besuch von kulturellen oder historischen Sehenswürdigkeiten.
Wie kommen deutsche Reisende an ihr Ziel, und wo wohnen sie? Nach wie vor ist das Flugzeug das meistgenutzte Verkehrsmittel für Urlaubsreisen ins Ausland, gefolgt vom eigenen Fahrzeug. Und immer noch sind Hotels, Gasthöfe oder Pensionen die beliebtesten Unterkünfte der deutschen Reisenden, doch gibt es eine vermehrte Nachfrage nach Ferienwohnungen und Ferienhäusern.
Quelle: www.de.statista.com (adaptiert)
5. Frage: Suchen Sie die Wörter aus dem Text, die den folgenden Definitionen entsprechen. Schreiben Sie das Wort so, wie es im Text steht.
Bilinguale Erziehung: So wachsen Kinder mehrsprachig auf
Immer mehr Kinder wachsen weltweit mit zwei oder mehr Sprachen gleichzeitig auf. Zu den wichtigsten Fragen der Kindererziehung gehört für viele Familien, wie mehrsprachige Erziehung funktioniert und warum es nicht auf die perfekte Strategie ankommt.
Die Französin Chloé Koers-Bourrat und der Spanier Juan Koers leben mit ihrem Sohn in Spanien. Wie viele multikulturelle Paare möchten die Eltern, dass ihr Sohn beide Sprachen lernt. Daher spricht Chloé mit ihm fast ausschließlich Französisch, Juan fast immer Spanisch. Untereinander sprechen sie Spanisch – ihre gemeinsame Familiensprache. Diesen Ansatz nennen Fachleute „eine Person, eine Sprache". Das ist eine von mehreren Methoden in der mehrsprachigen Erziehung.
Bei der Familie von Yeliz Göcmez aus Frankfurt läuft es etwas anders ab. Sowohl Yeliz als auch ihr Mann sind in der Türkei geboren. Sie sprechen zu Hause mit ihren beiden Söhnen in ihrer Muttersprache Türkisch. Draußen – also in der Schule und in der Freizeit – sprechen die Kinder Deutsch. Diesen Ansatz nennen Fachleute „Zuhause versus Draußen".
Viele Eltern fragen sich, welche Methode die beste ist. Doch die Forschung zeigt, dass es bei der mehrsprachigen Erziehung gar nicht auf die perfekte Strategie ankommt. „Sondern darauf, das Kind möglichst oft und möglichst vielfältig sprachlich anzuregen", sagt Wiebke Scharff, Professorin für Logopädie an der Hochschule Bremen. Welche Sprache dabei benutzt wird, muss nicht nach strengen Regeln geschehen. Sie sollten stattdessen die Sprache oder Sprachen wählen, in denen sie sich am wohlsten fühlen. Dabei müssen Eltern nicht permanent in ihrer Wohlfühl-Sprache bleiben. Stattdessen sollten Familien flexibel bleiben und die Sprache wechseln, wenn sie ein gutes Resultat bei der Spracherziehung ihrer Kindern haben wollen.
Ein weiterer Vorteil: Wenn Kinder bereits zwei Sprachen sprechen, fällt es ihnen deutlich leichter, eine weitere Sprache zu lernen. „Wer in der Lage ist, in mehr als einer Sprache zu kommunizieren, bekommt auch Zugang zu einer anderen Kultur und Lebensweise“, ergänzt die Logopädin.
Quelle: https://www.dw.com (adaptiert)
Glossar
der Ansatz – hier: eine Theorie
vielfältig – verschiedenartig, von vielerlei Art, abwechslungsreich
1. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch? Wählen Sie 4 der 6 Fragen.
Bilinguale Erziehung: So wachsen Kinder mehrsprachig auf
Immer mehr Kinder wachsen weltweit mit zwei oder mehr Sprachen gleichzeitig auf. Zu den wichtigsten Fragen der Kindererziehung gehört für viele Familien, wie mehrsprachige Erziehung funktioniert und warum es nicht auf die perfekte Strategie ankommt.
Die Französin Chloé Koers-Bourrat und der Spanier Juan Koers leben mit ihrem Sohn in Spanien. Wie viele multikulturelle Paare möchten die Eltern, dass ihr Sohn beide Sprachen lernt. Daher spricht Chloé mit ihm fast ausschließlich Französisch, Juan fast immer Spanisch. Untereinander sprechen sie Spanisch – ihre gemeinsame Familiensprache. Diesen Ansatz nennen Fachleute „eine Person, eine Sprache". Das ist eine von mehreren Methoden in der mehrsprachigen Erziehung.
Bei der Familie von Yeliz Göcmez aus Frankfurt läuft es etwas anders ab. Sowohl Yeliz als auch ihr Mann sind in der Türkei geboren. Sie sprechen zu Hause mit ihren beiden Söhnen in ihrer Muttersprache Türkisch. Draußen – also in der Schule und in der Freizeit – sprechen die Kinder Deutsch. Diesen Ansatz nennen Fachleute „Zuhause versus Draußen".
Viele Eltern fragen sich, welche Methode die beste ist. Doch die Forschung zeigt, dass es bei der mehrsprachigen Erziehung gar nicht auf die perfekte Strategie ankommt. „Sondern darauf, das Kind möglichst oft und möglichst vielfältig sprachlich anzuregen", sagt Wiebke Scharff, Professorin für Logopädie an der Hochschule Bremen. Welche Sprache dabei benutzt wird, muss nicht nach strengen Regeln geschehen. Sie sollten stattdessen die Sprache oder Sprachen wählen, in denen sie sich am wohlsten fühlen. Dabei müssen Eltern nicht permanent in ihrer Wohlfühl-Sprache bleiben. Stattdessen sollten Familien flexibel bleiben und die Sprache wechseln, wenn sie ein gutes Resultat bei der Spracherziehung ihrer Kindern haben wollen.
Ein weiterer Vorteil: Wenn Kinder bereits zwei Sprachen sprechen, fällt es ihnen deutlich leichter, eine weitere Sprache zu lernen. „Wer in der Lage ist, in mehr als einer Sprache zu kommunizieren, bekommt auch Zugang zu einer anderen Kultur und Lebensweise“, ergänzt die Logopädin.
Quelle: https://www.dw.com (adaptiert)
Glossar
der Ansatz – hier: eine Theorie
vielfältig – verschiedenartig, von vielerlei Art, abwechslungsreich
2. Frage: Beantworten Sie eine der beiden Fragen zum Inhalt des Textes. Schreiben Sie bitte mindestens 4 Sätze in eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze aus dem Text ab.
Bilinguale Erziehung: So wachsen Kinder mehrsprachig auf
Immer mehr Kinder wachsen weltweit mit zwei oder mehr Sprachen gleichzeitig auf. Zu den wichtigsten Fragen der Kindererziehung gehört für viele Familien, wie mehrsprachige Erziehung funktioniert und warum es nicht auf die perfekte Strategie ankommt.
Die Französin Chloé Koers-Bourrat und der Spanier Juan Koers leben mit ihrem Sohn in Spanien. Wie viele multikulturelle Paare möchten die Eltern, dass ihr Sohn beide Sprachen lernt. Daher spricht Chloé mit ihm fast ausschließlich Französisch, Juan fast immer Spanisch. Untereinander sprechen sie Spanisch – ihre gemeinsame Familiensprache. Diesen Ansatz nennen Fachleute „eine Person, eine Sprache". Das ist eine von mehreren Methoden in der mehrsprachigen Erziehung.
Bei der Familie von Yeliz Göcmez aus Frankfurt läuft es etwas anders ab. Sowohl Yeliz als auch ihr Mann sind in der Türkei geboren. Sie sprechen zu Hause mit ihren beiden Söhnen in ihrer Muttersprache Türkisch. Draußen – also in der Schule und in der Freizeit – sprechen die Kinder Deutsch. Diesen Ansatz nennen Fachleute „Zuhause versus Draußen".
Viele Eltern fragen sich, welche Methode die beste ist. Doch die Forschung zeigt, dass es bei der mehrsprachigen Erziehung gar nicht auf die perfekte Strategie ankommt. „Sondern darauf, das Kind möglichst oft und möglichst vielfältig sprachlich anzuregen", sagt Wiebke Scharff, Professorin für Logopädie an der Hochschule Bremen. Welche Sprache dabei benutzt wird, muss nicht nach strengen Regeln geschehen. Sie sollten stattdessen die Sprache oder Sprachen wählen, in denen sie sich am wohlsten fühlen. Dabei müssen Eltern nicht permanent in ihrer Wohlfühl-Sprache bleiben. Stattdessen sollten Familien flexibel bleiben und die Sprache wechseln, wenn sie ein gutes Resultat bei der Spracherziehung ihrer Kindern haben wollen.
Ein weiterer Vorteil: Wenn Kinder bereits zwei Sprachen sprechen, fällt es ihnen deutlich leichter, eine weitere Sprache zu lernen. „Wer in der Lage ist, in mehr als einer Sprache zu kommunizieren, bekommt auch Zugang zu einer anderen Kultur und Lebensweise“, ergänzt die Logopädin.
Quelle: https://www.dw.com (adaptiert)
Glossar
der Ansatz – hier: eine Theorie
vielfältig – verschiedenartig, von vielerlei Art, abwechslungsreich
3. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort. Wählen Sie 8 der 10 Fragen.
Bilinguale Erziehung: So wachsen Kinder mehrsprachig auf
Immer mehr Kinder wachsen weltweit mit zwei oder mehr Sprachen gleichzeitig auf. Zu den wichtigsten Fragen der Kindererziehung gehört für viele Familien, wie mehrsprachige Erziehung funktioniert und warum es nicht auf die perfekte Strategie ankommt.
Die Französin Chloé Koers-Bourrat und der Spanier Juan Koers leben mit ihrem Sohn in Spanien. Wie viele multikulturelle Paare möchten die Eltern, dass ihr Sohn beide Sprachen lernt. Daher spricht Chloé mit ihm fast ausschließlich Französisch, Juan fast immer Spanisch. Untereinander sprechen sie Spanisch – ihre gemeinsame Familiensprache. Diesen Ansatz nennen Fachleute „eine Person, eine Sprache". Das ist eine von mehreren Methoden in der mehrsprachigen Erziehung.
Bei der Familie von Yeliz Göcmez aus Frankfurt läuft es etwas anders ab. Sowohl Yeliz als auch ihr Mann sind in der Türkei geboren. Sie sprechen zu Hause mit ihren beiden Söhnen in ihrer Muttersprache Türkisch. Draußen – also in der Schule und in der Freizeit – sprechen die Kinder Deutsch. Diesen Ansatz nennen Fachleute „Zuhause versus Draußen".
Viele Eltern fragen sich, welche Methode die beste ist. Doch die Forschung zeigt, dass es bei der mehrsprachigen Erziehung gar nicht auf die perfekte Strategie ankommt. „Sondern darauf, das Kind möglichst oft und möglichst vielfältig sprachlich anzuregen", sagt Wiebke Scharff, Professorin für Logopädie an der Hochschule Bremen. Welche Sprache dabei benutzt wird, muss nicht nach strengen Regeln geschehen. Sie sollten stattdessen die Sprache oder Sprachen wählen, in denen sie sich am wohlsten fühlen. Dabei müssen Eltern nicht permanent in ihrer Wohlfühl-Sprache bleiben. Stattdessen sollten Familien flexibel bleiben und die Sprache wechseln, wenn sie ein gutes Resultat bei der Spracherziehung ihrer Kindern haben wollen.
Ein weiterer Vorteil: Wenn Kinder bereits zwei Sprachen sprechen, fällt es ihnen deutlich leichter, eine weitere Sprache zu lernen. „Wer in der Lage ist, in mehr als einer Sprache zu kommunizieren, bekommt auch Zugang zu einer anderen Kultur und Lebensweise“, ergänzt die Logopädin.
Quelle: https://www.dw.com (adaptiert)
Glossar
der Ansatz – hier: eine Theorie
vielfältig – verschiedenartig, von vielerlei Art, abwechslungsreich
4. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke. Wählen Sie jeweils 2 der 3 Synonyme und 2 der 3 Antonyme aus. Schreiben Sie das Wort so, wie es im Text steht (bei Verben ist auch der Infinitiv gültig). Si responde a más, solo cuentan las dos primeras de cada apartado.
Bilinguale Erziehung: So wachsen Kinder mehrsprachig auf
Immer mehr Kinder wachsen weltweit mit zwei oder mehr Sprachen gleichzeitig auf. Zu den wichtigsten Fragen der Kindererziehung gehört für viele Familien, wie mehrsprachige Erziehung funktioniert und warum es nicht auf die perfekte Strategie ankommt.
Die Französin Chloé Koers-Bourrat und der Spanier Juan Koers leben mit ihrem Sohn in Spanien. Wie viele multikulturelle Paare möchten die Eltern, dass ihr Sohn beide Sprachen lernt. Daher spricht Chloé mit ihm fast ausschließlich Französisch, Juan fast immer Spanisch. Untereinander sprechen sie Spanisch – ihre gemeinsame Familiensprache. Diesen Ansatz nennen Fachleute „eine Person, eine Sprache". Das ist eine von mehreren Methoden in der mehrsprachigen Erziehung.
Bei der Familie von Yeliz Göcmez aus Frankfurt läuft es etwas anders ab. Sowohl Yeliz als auch ihr Mann sind in der Türkei geboren. Sie sprechen zu Hause mit ihren beiden Söhnen in ihrer Muttersprache Türkisch. Draußen – also in der Schule und in der Freizeit – sprechen die Kinder Deutsch. Diesen Ansatz nennen Fachleute „Zuhause versus Draußen".
Viele Eltern fragen sich, welche Methode die beste ist. Doch die Forschung zeigt, dass es bei der mehrsprachigen Erziehung gar nicht auf die perfekte Strategie ankommt. „Sondern darauf, das Kind möglichst oft und möglichst vielfältig sprachlich anzuregen", sagt Wiebke Scharff, Professorin für Logopädie an der Hochschule Bremen. Welche Sprache dabei benutzt wird, muss nicht nach strengen Regeln geschehen. Sie sollten stattdessen die Sprache oder Sprachen wählen, in denen sie sich am wohlsten fühlen. Dabei müssen Eltern nicht permanent in ihrer Wohlfühl-Sprache bleiben. Stattdessen sollten Familien flexibel bleiben und die Sprache wechseln, wenn sie ein gutes Resultat bei der Spracherziehung ihrer Kindern haben wollen.
Ein weiterer Vorteil: Wenn Kinder bereits zwei Sprachen sprechen, fällt es ihnen deutlich leichter, eine weitere Sprache zu lernen. „Wer in der Lage ist, in mehr als einer Sprache zu kommunizieren, bekommt auch Zugang zu einer anderen Kultur und Lebensweise“, ergänzt die Logopädin.
Quelle: https://www.dw.com (adaptiert)
Glossar
der Ansatz – hier: eine Theorie
vielfältig – verschiedenartig, von vielerlei Art, abwechslungsreich
5. Frage: Suchen Sie die Wörter aus dem Text, die den folgenden Definitionen entsprechen. Schreiben Sie das Wort so, wie es im Text steht.
Text A
eBook oder gedrucktes Buch?
In den vergangenen Jahrzehnten ist auf dem Büchermarkt viel geschehen. Die Menschen lesen schon immer sehr gerne. Egal ob neue Konkurrenz auftrat durch das Privatfernsehen oder die Digitalisierung über Videoplattformen und Streaming-Angebote: Der Büchermarkt lebt und verkauft jährlich noch viel.
Aber während bis vor einigen Jahren noch Verlagshäuser notwendig waren, um ein Buch unter die Leute zu bringen, hat die Digitalisierung den Markt auch für Privatpersonen weiter geöffnet. Die Rede ist vom eBook. Die Frage, die sich vielen Lesern seitdem stellt, ist: Bücher oder eBooks? Was ist die bessere Variante? Der klarste Unterschied zwischen einem eBook und einem gedruckten Buch ist natürlich das Format: Das elektronische Buch ist eine Datei, das gedruckte Buch ist aus Papier. Dieser Unterschied wirkt sich auf das Gewicht aus, vor allem beim Transport größerer Mengen. Wer zehn Bücher auf eine Reise mitnimmt, erkennt den Unterschied sehr schnell.
Auch beim Lesen fallen die Unterschiede zwischen eBooks und gedruckten Büchern rasch auf. Ein eBook bietet Links zu verschiedenen Kapiteln oder auch externen Datenquellen. So kann auch ein elektronisches Buch Audiofunktionen oder Animationen und Videos anbieten. Auf der anderen Seite kann ein gedrucktes Buch schnell und einfach gelesen werden, ohne ein zusätzliches Gerät zu benötigen. Ein gedrucktes Buch braucht weder Strom noch eine Batterie. Und dann ist da die Sache mit dem Aroma. Keine Datei kann so herrlich duften wie eine Bibliothek voll gedruckter Werke.
Beim Vergleich zwischen eBooks vs. gedruckten Büchern finden sich gute Argumente für beide Formate. Der traditionelle Buchhandel nimmt weiterhin den größten Teil des Marktes ein. Der eBook-Markt ist in den vergangenen Jahren allerdings enorm gewachsen. Auch wenn er im Vergleich zum traditionellen Buchmarkt noch immer nur einen kleinen Anteil der Verkaufszahlen ausmacht, so wird dieser Anteil in den kommenden Jahren weiter steigen.
Quelle: writers.de (adaptiert)
Glossar
die Konkurrenz – der Wettbewerb
das Gewicht – die Schwere, wie schwer etwas ist
einnehmen – besetzen, ausmachen
Ejercicio 1 — Text B: Migration – Neue Heimat Deutschland
6 puntos
Text B
Migration – Neue Heimat Deutschland
Für viele Menschen ist Deutschland das Ziel für ein Leben in Wohlstand. Viele sind bereits nach Deutschland immigriert. Fast 16 Millionen Menschen, also 19,5 Prozent der deutschen Bevölkerung, haben einen Migrationshintergrund. Im Berliner Stadtteil Neukölln gibt es viele Migranten aus der Türkei und dem arabischen Raum. Manche der dortigen Migranten können deshalb kaum Deutsch. Fehlende Deutschkenntnisse reduzieren die Chancen auf Bildung und gut bezahlte Arbeit. Das ist aber nur ein kleiner Ausschnitt des Einwanderungslandes Deutschland. Die meisten Migranten haben sich gut in die Gesellschaft integriert.
Zuwanderung ist ein Gewinn für Deutschland. Für das Land ist das demografisch und wirtschaftlich gut: Ohne Zuwanderung würde die Bevölkerung kleiner. Pro Jahr sterben etwa 200.000 Menschen mehr, als geboren werden. Damit die Bevölkerungszahl ungefähr gleich bleibt, braucht Deutschland jährlich zwischen 250.000 und 400.000 Einwanderer. Sie wollen in deutschen Unternehmen arbeiten, wo sie dringend gebraucht werden, vor allem in technischen Berufen und im Gesundheitswesen.
Aber wie werden die Migranten empfangen? Laut einer Studie gibt es unter den Deutschen sehr unterschiedliche Meinungen. Viele meinen, dass Zuwanderung wirtschaftlich und kulturell gut für die deutsche Gesellschaft ist. Andere betrachten die Zuwanderung mit Skepsis. Und noch einige glauben, dass Migranten oft zu Unrecht finanzielle Hilfe vom Staat bekommen. Befragte mit Migrationshintergrund sehen die Willkommenskultur positiver als die Deutschen selbst: Nur 49 Prozent der Deutschen sind auch dieser Meinung. Einig sind sich Einheimische und Zuwanderer darin, dass Toleranz und Wertschätzung gegenüber Einwanderern verbessert werden sollten. Mit einer positiven Willkommenskultur sowie einer schulischen und beruflichen Unterstützung von Migranten würden sich komplizierte soziale Beziehungen wie im Berliner Bezirk Neukölln auf jeden Fall verhindern lassen.
Quelle: www.vitaminde.de (adaptiert)
Glossar
der Wohlstand – die Tatsache, dass man alles hat, was zum Leben notwendig ist
der Einheimische – Person, die in einem bestimmten Land geboren ist und dort lebt
die Wertschätzung – wenn Menschen jemandem Achtung und Respekt entgegenbringen
Ejercicio 1 — Text A: Vorlesen macht Kinder intelligent
6 puntos
Text A
Vorlesen macht Kinder intelligent
Spannende Abenteuer erleben, auf tropischen Inseln landen, fremde Galaxien entdecken, schwere Prüfungen bestehen: In unserer Fantasie und in fantastischen Geschichten ist das alles kein Problem. Wie toll, wenn Kinder durch Vorlesen in vielen neuen Welten leben können. Doch rund ein Drittel der Eltern in Deutschland liest ihren Kindern nie oder nur sehr selten vor. Das zeigt eine Studie der Stiftung Lesen.
Dafür gibt es sehr viele Gründe: Etwa die Hälfte der in der Studie befragten Personen sagt, dass sie keine Zeit haben, den Kids abends etwas vorzulesen. Ebenso viele glauben, dass den Kleinen bereits genug vorgelesen wird – etwa im Kindergarten oder in der Schule. Rund die Hälfte der befragten Personen meint, dass es ihnen selbst keinen Spaß mache, ihren Kindern vorzulesen – und den Kindern dann auch nicht.
Dabei gibt es gute Gründe, Kindern oder Enkeln vorzulesen. So verbringen Eltern oder Großeltern beim Vorlesen viel Zeit mit ihnen; das ist sehr wichtig für das familiäre Zusammenleben und die emotionale Erziehung der Kinder. In den Geschichten lernen Kinder oft sehr unterschiedliche Charaktere kennen. Diese haben Stärken und Schwächen und müssen in den Geschichten viele Probleme lösen. Kinder haben meist große Empathie und versuchen, die Charaktere aus den Geschichten und ihre Probleme zu verstehen. Das ist wichtig für ihre persönliche Entwicklung, und sie können mit den Eltern darüber sprechen.
Außerdem ist es sehr gut für die Konzentration der Kinder, wenn sie gespannt einer Geschichte zuhören. Und sie lernen beim Vorlesen viel Neues. Sie lernen nicht nur neue Wörter, sondern auch neue Themen kennen, von denen sie vorher nichts wussten. Sie stellen Fragen, und ihr Wissen wird schnell größer. Außerdem beginnen Kinder oft bald selbst zu lesen. Und wer gerne liest, lernt in der Schule leichter.
Quelle: www.vigo.de (adaptiert)
Glossar
Stiftung Lesen – eine deutsche Institution, die analysiert, was die Menschen lesen und wie sie es tun
Stärken und Schwächen – gute und schlechte Charaktereigenschaften einer Person
Ejercicio 1 — Text B: Erfolg im Studium. Technische Universitäten in Deutschland
6 puntos
Text B
Erfolg im Studium. Technische Universitäten in Deutschland
Das Studium an einer Technischen Universität (TU) in Deutschland lohnt sich: Studierende haben große Chancen, später eine gut bezahlte Arbeit zu finden, denn deutsche TUs haben einen ausgezeichneten Ruf und gute Kontakte zu Unternehmen. Drei junge Leute, die nach dem Erwerb des Deutschen Sprachdiploms (DSD) oder des Deutschen Internationalen Abiturs in ihrem Heimatland an einer TU in Deutschland studierten, erzählen hier von ihren Erfahrungen.
Tanja Reiff, 21 Jahre, Namibia Ich wusste schon früh, dass ich in Deutschland an einer TU studieren wollte, da ich mich sehr für Mathematik und Ingenieurwissenschaften interessiere. Um die richtige TU zu finden, habe ich nach meinem Abitur an einer Probestudienwoche für Schülerinnen und Schüler der Deutschen Auslandsschulen teilgenommen. Das Gute an einer TU ist, dass sie mit vielen Unternehmen zusammenarbeitet und ich so schon früh Informationen von der zukünftigen Arbeitswelt bekomme.
Alexandra Mensjhikova, 18 Jahre, Russland Ich habe das Studienkolleg des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) absolviert und belege zurzeit den Bachelor-Studiengang „Informatik: Games Engineering“ an der TU München. Mit einem TU-Abschluss habe ich größere Karrierechancen, denn deutsche TUs haben einen guten Ruf und Kontakte zur Wirtschaft. Mir ist wichtig, in meinem Fachgebiet so viel wie möglich zu wissen. So bin ich gut auf meine spätere Arbeit vorbereitet.
Omar Amaya, 20 Jahre, Venezuela Ich habe an der deutschen Schule in Caracas das Deutsche Internationale Abitur gemacht und konnte mich direkt an der TU Darmstadt bewerben. Ich habe mich für eine TU entschieden, weil ich später in einem großen Unternehmen wie Siemens oder BMW arbeiten möchte. Und dort sind Absolventen von TUs sehr gesucht.
Quelle: vitamine.de (adaptiert)
Glossar
sich lohnen – Nutzen bringen, nützlich sein
Antworten Sie auf Deutsch auf die Fragen B1, B2, B3 und B4 des gewählten Textes.
Ejercicio 1 — Text A: Was beschäftigt die Jugendlichen in Deutschland?
6 puntos
Text A
Was beschäftigt die Jugendlichen in Deutschland?
Im Jahr 2022 lag die Anzahl der Jugendlichen in Deutschland im Alter zwischen 14 und 24 Jahren bei insgesamt 9,24 Millionen. Einer Umfrage zufolge ist knapp die Hälfte der Jugendlichen in Deutschland mit ihrem Leben sehr zufrieden, während 42 Prozent ihre Lebensumstände neutral bewerteten. Gleichzeitig machen sich viele Jugendliche in Zeiten des Klimawandels, der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges Sorgen um ihre Zukunft und über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Die größten Ängste der Jugendlichen hinsichtlich der Gesellschaft und der Welt sind die Umweltverschmutzung, Terror und der Klimawandel. Bei einer Umfrage, welche in Kooperation von Statista und YouGov entstanden ist, gaben 38 Prozent der befragten 18- bis 24- Jährigen an, dass das Thema mentale Gesundheit nach dem Klimawandel und bezahlbarem Wohnen das größte Problem der Jugendlichen ist.
Die wichtigsten Werte im Leben der Jugendlichen (die jetzige Generation Z) sind Freundschaften, Spaß im Leben und Unabhängigkeit. Mit den Freunden wird viel Zeit verbracht, aber auch Freizeitaktivitäten, bei denen Medien und das Internet genutzt werden, sind sehr beliebt – wie zum Beispiel Musik hören, Surfen im Internet und Serien und Filme.
Wie nutzen Jugendliche Medien und das Internet? Die Jugendlichen nutzen lieber Medienkanäle. Sie sind mit dem Internet groß geworden, sie sind Experten in Sachen Technik, Internet und Social Media. Das Internet ist ein täglicher Begleiter und wird für alles Mögliche genutzt. Die Mehrheit verwendet das Internet jeden Tag für mehrere Stunden. Dabei werden gerne Online-Dienste, vor allem Messenger-Dienste und soziale Netzwerke, wie Facebook, YouTube oder Instagram genutzt. Die durchschnittliche Nutzungsdauer von Social Media liegt unter den Jugendlichen bei rund 129 Minuten pro Werktag.
Quelle: de.statista.com (adaptiert)
Glossar
die Lebensumstände – hier: die Situation, in der die Jugendlichen leben
hinsichtlich – betreffend, bezüglich
Ejercicio 1 — Text B: 250 Jahre Caspar David Friedrich
6 puntos
Text B
250 Jahre Caspar David Friedrich
2024 ist das Jahr eines der bekanntesten deutschen Maler: Caspar David Friedrich. Er wurde am 5. September 1774 in Greifswald geboren, es ist also sein 250. Geburtstag. Zahlreiche Bücher werden dieses Jahr publiziert, in Museen kann man seine Bilder sehen, so etwa in der Hamburger Kunsthalle. Was macht Caspar David Friedrich so besonders, warum ist er bis heute so beliebt, was sollte man über ihn wissen?
Sein Leben begann tragisch. Er wurde als sechstes von zehn Kindern geboren. Seine Mutter starb, als er sieben Jahre alt war, und auch vier Geschwister starben sehr jung. Caspar David lernte Malen und Zeichnen in Greifswald, später konnte er an der Kunstakademie in Kopenhagen studieren. Ab 1798 lebte und arbeitete er in Dresden. Er war kein sozialer Mensch, er wohnte alleine und traf nur wenige Personen. Sein Haus verließ er oft erst am Abend, um längere Spaziergänge zu machen. 1818 heiratete er die 25-jährige Caroline Bommer.
Ab 1820 lebte Caspar David Friedrich bis zu seinem Tod ganz nah an der Elbe, dem Fluss, der durch Dresden fließt. In diesem Haus besuchte ihn sogar der spätere Zar Nikolaus von Russland, der mehrere seiner Bilder kaufte – so berühmt war er damals. Nur Johann Wolfgang von Goethe fand seine romantische Malerei nicht sehr interessant – er meinte, sie sei „religiös-patriotisch".
Auf seinen Bildern sieht man fast immer Natur, das Meer, Bäume, Ruinen und auch Katastrophen wie einen Schiffbruch im Eismeer. Es gibt nur wenige Menschen in diesen Bildern, und die sind oft allein, wie der Maler selbst. Caspar David Friedrich starb am 7. Mai 1840 in Dresden, arm und einsam, da seine Malerei aus der Mode gekommen war. Erst 1906 wurde sie wieder entdeckt – und ist bis heute sehr beliebt.
Quelle: dw.de (adaptiert)
Glossar
der Zar – der Herrscher bzw. König von Russland (bis 1917)
der Schiffbruch – wenn ein Schiff, z.B. wegen eines Unfalls, nicht mehr schwimmt und im Meer versinkt
das Eismeer – hier: Meer im Norden Europas, wo es im Winter so kalt ist, dass das Wasser zu Eis friert
Ejercicio 1 — Text A: Alles zum Mitnehmen? Die Umwelt im Blick
6 puntos
Text A
Alles zum Mitnehmen? Die Umwelt im Blick
Auf Bahnhöfen haben die meisten Leute wenig Zeit. „Zum Mitnehmen“ ist in. Die Gastronomiebetriebe denken dabei auch an den Umgang mit den Verpackungen.
Rund 450.000 Menschen passieren täglich den Hamburger Hauptbahnhof. Alle, so scheint es, müssen schnell irgendwohin. Ins Büro oder zur Uni, zum Flughafen oder zu den Fernreisezügen. Doch bei aller Eile: Auf einen guten Capuccino muss dabei niemand verzichten. Einmal „zum Mitnehmen“ und Tschüss! Mittagessen? Klar, in den Karton und weiter geht´s. Seit etwa 15 Jahren gibt es auch in Deutschland fast alles „zum Mitnehmen“. Das Angebot ist vielfältig und genau auf die Bedürfnisse zugeschnitten. „Zum Mitnehmen“ geht schnell und spart so Zeit. Das wissen nicht nur jene zu schätzen, die wieder einmal spät dran sind.
Torben, 26, jobbt in der Hamburger Fußgängerzone. In der Mittagspause holt er sich gern etwas bei Wok Express. Heute bestellt er den Klassiker: Ente süß-sauer. Dann zieht er seine Box aus der Tasche. „Das Ding ist aus Kunststoff, ich kann es gleich in die Mikrowelle schieben und nach dem Essen spüle ich es ab wie einen Teller“, erklärt der Student. Das Beste daran: Die Menü-Schale gibt es bei Wok Express umsonst und wer sie mehrfach nutzt, der spart bares Geld. Zehn Prozent Rabatt gibt es auf jedes Menü.
Auch bei dean & david in den Hauptbahnhöfen in Mannheim, München und Köln achtet man auf die Umweltaspekte. Hier gibt es Salate, Wraps, Säfte und Thai-Spezialitäten, alle Zutaten sind ganz frisch und das Besteck ist aus Holz. Geschäftsführer David Baumgartner freut sich, wenn seine Kunden die Speisen in der Tupperdose mitnehmen. „Gegen acht Euro kann man eine Tupperschale bei uns kaufen. Die hält ewig und jedes Mal, wenn man darin einen frischen Salat holt, gibt´s als Dankeschön eine Zutat umsonst“.
Quelle: www. deutschebahn.com/de/bahnwelt/kundenmagazin (adaptiert)
Glossar
die Menü-Schale – das Geschirr, in dem das Menü serviert wird
Antworten Sie auf Deutsch auf die Fragen A1, A2, A3 und A4 des gewählten Textes.
Ejercicio 1 — Text B: Reisen lernen mit Interrail: Junge Leute berichten von ihren Erfahrungen und Erwartungen
6 puntos
Text B
Reisen lernen mit Interrail: Junge Leute berichten von ihren Erfahrungen und Erwartungen
Seit 50 Jahren bietet Interrail die Möglichkeit, mit Zug und Fähre kostengünstig Europa zu besichtigen. Mehr als zehn Millionen Menschen sind in den vergangenen 50 Jahren mit Interrail durch Europa gereist.
Eine von ihnen ist Luca (20 Jahre). Sie reiste mit einem Rucksack zusammen und Freunden im Sommer 2020 durch Europa. „Es war eine richtig coole Erfahrung, und man lernt auf jeden Fall sich selbst zu organisieren. Wir haben auch immer andere Interrailreisende getroffen“, resümiert Luca.
Nils (52 Jahre) war vor mehr als 30 Jahren in Portugal und Spanien mit einem Zelt unterwegs. „Wir hatten kein Geld, aber wollten zusammen reisen und sind deswegen mit Interrail gefahren“, blickt Nils zurück. „Wir haben nur positive Erfahrungen gemacht und das, obwohl die Züge damals nicht klimatisiert waren.“
Die 17-jährige Charlotte aus Hamburg will in diesem Jahr vor allem den Süden Europas entdecken: „Reisen fand ich schon immer super, und mit Interrail geht das ziemlich günstig“, sagt sie. „Es wird aufregend werden. Ich war noch nie so lange allein weg, und wir werden auch jeden Tag neue Dinge entdecken“, freut sie sich.
Genau so geht es auch Benjamin (19 Jahre) aus Burgdorf. Er möchte einfach mal herumreisen, Erinnerungen sammeln und viel Zeit mit Freunden verbringen. „Man sollte das schon ein paar Monate im Voraus planen, denn vor allem bei den Nachtzügen haben wir oft keine Plätze mehr bekommen“, sagt er.
Die 20-jährige Kim aus Laatzen hat ähnliche Sorgen. „Ich möchte alleine reisen, aber keine geplanten Züge verpassen. Auch an Corona während der Reise zu erkranken, wäre blöd“, sagt sie. Ab Mitte August geht sie nun für vier Wochen auf Tour. Nach Möglichkeit möchte Kim nachts im Zug schlafen und tagsüber die Städte besichtigen.
Quelle: www.mads.de (adaptiert)
Antworten Sie auf Deutsch auf die Fragen B1, B2, B3 und B4 des gewählten Textes.
Text A
Steine der Erinnerung
1992 hatte der Kölner Künstler Gunter Demnig eine Idee. Er wollte 10 x 10 x 10 Zentimeter große Steine mit einer Metallplatte auf der Straße verlegen. Die Metallplatte soll an eine Person erinnern, die von den Nationalsozialisten ins Exil vertrieben oder ermordet worden war. Name der Person, Geburtsdatum und Geburtsort, Tag der Deportation oder der Flucht sowie Tag und Ort des Todes oder der Befreiung – nur das sollte auf der Metallplatte stehen. Darüber sollten die Menschen dann in ihrem Alltag stolpern und auf diese Weise etwas über das Leben der Personen erfahren. Daher auch der Name: Stolpersteine. Heute gibt es mehr als 75.000 Stolpersteine in über 20 Ländern – Gunter Demnigs Idee hatte Erfolg und ist das größte Denkmal der Welt.
„Warum machen wir das nicht auch in Madrid?“, dachten sich Isabel Martínez und Jesús Rodríguez, ein Ehepaar aus der spanischen Hauptstadt. In Katalonien gab es schon ein paar Stolpersteine. Isabel und Jesús hatten bis zu ihrer Rente in einer Bank gearbeitet und wollten etwas für die spanischen Opfer des Nationalsozialismus tun: „In unserer Familie wurde niemand deportiert, aber wir finden es eine sehr wichtige Aktion.“ So kontaktierten sie Gunter Demnig. Der war einverstanden, und die beiden machten sich an die Arbeit.
Seither suchen sie in Archiven nach Namen und Daten von Deportierten. Sie suchen aber auch nach Verwandten und fragen sie, ob sie einen Stein für ihre Familienangehörigen wünschen. Wenn die Verwandten es wollen, muss man nur noch die Erlaubnis des Rathauses bekommen. Und dann werden an einem Tag bis zu fünfzehn Steine verlegt, über die man in verschiedenen Madrider Stadtvierteln stolpern kann, genau vor den Häusern, in denen die Deportierten einmal gewohnt haben. So gibt es heute in Madrid mehr als 60 Stolpersteine.
Quelle: www.derstandard.at (adaptiert)
Glossar
verlegen – etwas (hier: einen Stein) am Boden anbringen
vertreiben – jemanden aus einem Haus oder einem Land hinauswerfen
ermorden – jemanden ums Leben bringen, töten
die Befreiung – wenn jemand, der oder die gefangen war, frei wird
stolpern – über etwas fallen, das am Boden liegt
Text B
Die Welt ist noch zu retten
Klimaschutz, Wirtschaftswachstum, Bevölkerungsexplosion: Die Menschheit kann sich alles leisten – wenn sie sofort reagiert.
Eine Welt ohne Eisbären? Eine Erde ohne Urwald? Eine Landkarte ohne Bangladesch, weil es im Meer versunken ist? Unvorstellbar, bis vor Kurzem. Nicht nur der Klimawandel, sondern auch die Tatsache, dass die Menschheit wächst, bedrohen die Erde. Zu den fast acht Milliarden Menschen, die unseren Planeten heute bevölkern, werden bis zum Jahr 2050 rund 2,4 Milliarden hinzukommen. Zehn Milliarden Menschen werden dann anständig essen und wohnen wollen und werden auch noch mehr Abgase hinterlassen.
Eine andere Bedrohung für die Welt ist die Weltwirtschaft. Die Menschheit verbraucht 60 Prozent mehr Ressourcen, als die Erde zu bieten hat. Jeden Tag werden fossile Rohstoffe und Wasser weniger, Tier- und Pflanzenarten verschwinden für immer. Die Ursache ist stets dieselbe: Ein großer Teil der Menschheit will Wohlstand ohne Rücksicht auf natürliche Grenzen.
Fast alles, was wir benutzen, benötigt Energie und ist deshalb eine Quelle von CO2. In schneller Folge kommt es auf dem Planeten zu Stürmen und Hochwasser. Klimaforscher warnen: Die Menschheit muss ihre CO2-Emissionen bis 2050 drastisch reduzieren. Sonst wird der Planet seine Bewohner nicht mehr ertragen.
Um der Katastrophe zu entgehen, sagen die Experten, müssten die Menschen jetzt ihr Verhalten ändern. In einer Studie gaben 71 Prozent der befragten Deutschen an, dass sie den Klimawandel als sehr große Bedrohung sehen und dass sie oft über Konsumverzicht, umweltfreundliches Reisen und Plastikverbot diskutieren. Dennoch fliegen Menschen so viel wie nie zuvor, wird Fleisch konsumiert und immer noch zu viel Plastik gekauft. Andererseits gibt es genug Ideen, Strom klimafreundlich und kostengünstig zu produzieren. Die Menschheit kann ökologisch bewusst leben, ohne ihren Wohlstand aufzugeben. Sie muss es nur wollen.
Quelle: www.zeit.de (adaptiert)
Glossar
verschwinden – nicht mehr da sein, aussterben
der Wohlstand – hoher Lebensstandard
Ejercicio 1 — Text A: Kein Sport ist auch eine Lösung
6 puntos
Text A
Kein Sport ist auch eine Lösung
Ich habe Sport noch nie so richtig verstanden. Mir fallen tausend Aktivitäten ein, denen ich lieber nachgehe. Aber Sport ist derzeit so im Trend wie nie zuvor. Im Internet gibt es einen regelrechten Kult um den perfekt trainierten Körper. Wer ihn will, muss arbeiten und muss leiden.
Ich weiß, dass es Menschen gibt, die Sport lieben. Ich gehöre nur nicht dazu. Und ganz allein stehe ich damit nicht da. Denn trotz Fitnesswahn gibt man oft zu, dass man irgendwie nicht genug Sport treibt, obwohl man doch sollte. Man müsste öfter, hat schon wieder nicht und wollte doch eigentlich, sagen viele. Wie gut kann etwas sein, zu dem man sich so sehr zwingen muss?
Ich habe schon tausend Mal erfolglos versucht, ein sportlicher Mensch zu werden. Und tausend Mal habe ich mich gefühlt wie eine Versagerin, weil es nicht geklappt hat. Mittlerweile habe ich meinen Frieden darin gefunden, einfach nur regelmäßig spazieren zu gehen und ab und zu, wenn mir der Rücken weh tut, ein paar halb erinnerte, halb erfundene Yoga-Posen auszuführen.
In einem Interview zur Frage, wie man ein langes, gesundes Leben führt, behauptet Dr. Ulrich Bauhofer: „Versuchen Sie, sich Ihr Leben so einzurichten, dass es Ihnen gut damit geht. Das ist das einzig Richtige“, meint er. Und er bestätigt meine Theorie: „Wenn Ihnen ein Spaziergang und ab und zu etwas Yoga gut tut, ist das doch ideal. Im Übrigen ist es effektiver, jeden Tag fünf oder zehn Minuten Yoga zu machen, als einmal die Woche 40 Minuten.“
Bauhofer sagt also, was ich schon lange vermute. Bewegung ist zwar wichtig, es gibt aber etwas, was für die Gesundheit schlechter ist, als zu wenig Bewegung: Stress. Und der entsteht nicht nur durch einen anstrengenden Beruf, sondern vor allem durch das ewige schlechte Gewissen.
Quelle: www.jetzt.de (adaptiert)
Glossar
die Versagerin – weibliche Person, die nichts in ihrem Leben erreicht hat
A2.1.A2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?
1. Die Erzählerin ist stolz darauf, dass sie regelmäßig Sport treibt.
Text B
Sehr schnell unterwegs
Die Sonne scheint und meine Einkaufsliste ist heute nicht allzu lang. Deshalb fahre ich mit dem Fahrrad zum Einkaufen. Mein Rad hat einen Fahrradkorb über dem Hinterrad. Natürlich kaufe ich im Supermarkt doch mehr, als ich geplant hatte. Mit etwas Mühe packe ich alles in den Rucksack und in den Fahrradkorb.
Da überholt mich eine Frau auf dem Fahrradweg – mit ihrem Lastenfahrrad. Auf der Ladefläche transportiert sie mehrere große Taschen. Ohne Anstrengung fährt sie an mir vorbei. Kein Wunder, denn ihr Rad wird von einem Elektromotor unterstützt. Etwas neidisch schaue ich ihr hinterher. So ein E-Fahrrad hätte ich auch gerne. Laut Statistik steigt die Zahl von Elektrofahrrädern in deutschen Haushalten permanent. Diese Art der Mobilität hat viele Vorteile. Aber manchmal sehe ich diese Entwicklung auch kritisch: Das Radfahren in Gruppen wird schwierig, wenn einige ein normales Fahrrad und andere ein E-Bike haben. Es gibt inzwischen auch mehr schwere Unfälle, weil Menschen ihr E-Fahrrad nicht unter Kontrolle haben und stürzen. Vermutlich wird es sich nicht vermeiden lassen, dass bald sogar Kinder auf E-Bikes viel zu schnell umherfahren. Ich frage mich, ob das wirklich nötig ist. Kinder brauchen doch viel Bewegung. Und wie sollen Familien mit wenig Geld mitmachen können? Aber die Vorteile der Elektrofahrräder sind trotzdem größer. Es ist gut, wenn die Leute mobil sind und weniger Auto fahren.
Übrigens habe ich mir nach dem Einkaufen gleich einige E-Lastenräder im Internet angesehen. Für so ein praktisches Fahrrad muss man mehrere Tausend Euro bezahlen! Wir könnten aber das Auto verkaufen, mit dem Zug verreisen und alles dann mit dem E-Fahrrad machen. Bisher finden wir es sehr angenehm, hin und wieder das Auto zu nutzen. Jede neue Idee braucht Zeit und viele Gedanken. Und so lange fahre ich gern noch mit eigener Muskelkraft zum Einkaufen.
Quelle: Susanne Westphal-Gerke - www.goethe.de (adaptiert)
Glossar
das Lastenfahrrad – Fahrrad, auf dem man viele Sachen transportieren kann
neidisch – man möchte unbedingt etwas haben, das eine andere Person hat
Ejercicio 1 — Text A: Textnachrichten und Schultexte
6 puntos
Text A
Textnachrichten und Schultexte
Messenger wie WhatsApp verführen Jugendliche dazu, sprachliche Regeln zu missachten – oder? Eine Studie des Linguisten Dr. Florian Busch von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zeigt: Je nach Kontext gelten auch in der digitalen Kommunikation Schreibfehler als peinlich und zu viele Emojis als überflüssig. Jugendliche sind sich sehr bewusst, was in welchen Situationen angemessen ist.
„Es gibt sehr deutliche Unterschiede zwischen dem Schreiben in der Schule und dem Schreiben mit Freundinnen und Freunden“, behauptet Busch. Schüler/innen verzichten in ihren Kurznachrichten mit Freund/(inn)en meist auf Groß- und Kleinschreibung, aber sie orientieren sich in ihren Schulaufsätzen stark an Rechtschreib- oder Zeichensetzungsregeln. „Es zeigt sich, dass Jugendliche oft sehr wohl über Rechtschreibkompetenz verfügen. In der digitalen Kommunikation gelten aber andere Normen, die ein persönlicheres Kommunizieren ermöglichen“, erklärt Busch. Aber ihnen ist wichtig, nicht ungebildet zu wirken. „Schreibfehler können auch in WhatsApp als peinlich wahrgenommen werden und in diesem Fall korrigieren sich Jugendliche oft untereinander“, sagt Busch.
Anderseits nehmen Emojis, wie Smileys und Herzen, eine wichtige Rolle in der digitalen Kommunikation ein: „Emojis werden in der Regel nicht dafür genutzt, ganze Wörter oder Sätze zu ersetzen“, so Busch. Vielmehr seien sie eine Interpretationshilfe, wie man eine Nachricht verstehen soll. „An die Stelle von klassischen Satzzeichen tritt hier eine große Zeichenvielfalt. Damit wird die digitale Kommunikation erfolgreich“, sagt Busch weiter.
Je nach Beziehung der Jugendlichen untereinander können verschiedene Regeln gelten: „Enge Freunde verzichten ganz auf Emojis, weil sie nicht nötig sind, um einander richtig zu verstehen. In weniger engen Beziehungen werden sie aber verwendet, um die Bedeutung einer Nachricht zu illustrieren“, erklärt Busch.
Quellen: www.t-online.de und www.arbeitsblaetter.stangl-taller.at (adaptiert)
Glossar
jemanden zu etwas verführen – jemanden dazu bringen, etwas Falsches zu tun
überflüssig – für einen Zweck nicht erforderlich, daher nicht notwendig
wahrnehmen – etwas bemerken, betrachten, identifizieren
die Vielfalt – eine große Menge verschiedlicher Dinge
die Beziehung – Verbindung, Kontakt zwischen Einzelnen oder innerhalb einer Gruppe
Ejercicio 1 — Text B: Das Problem mit der schnellen Mode
6 puntos
Text B
Das Problem mit der schnellen Mode
Billigmode ist Tendenz, doch die Massenproduktion von Kleidung schadet der Umwelt. Klima- Aktivisten kämpfen gegen die Wegwerf-Textilien der Fast Fashion-Industrie und fordern mehr Nachhaltigkeit, das heißt, dass die Kleidungsstücke länger halten sollten.
Kleidung der großen Mode-Ketten trägt inzwischen fast jeder. Fast Fashion-Firmen wie „Zara“ und „H&M“ verkaufen ihre Mode auf der ganzen Welt. Bei der Massenproduktion von Wegwerf-Textilien verbraucht die Industrie aber viel Wasser und Energie, und es gibt große Mengen Müll und Überreste. Das kritisieren Klima-Aktivisten.
„Der Druck der umweltbewussten Konsumenten wird wachsen. Es ist also gut für die Verkaufszahlen, wenn man sich für Nachhaltigkeit einsetzt; das wissen die Firmen“, sagt die Mode- Expertin Carmen Valor. Allerdings ist die Rivalität unter den Mode-Ketten groß, und so ist es nicht leicht für sie, wirtschaftliche Interessen und ökologische Ziele zu verbinden.
Trotzdem ist sich Carmen Valor sicher, dass sich das Recycling von Textilien in naher Zukunft durchsetzen wird. Dafür muss aber die Qualität der Stoffe gut sein, und das ist bei Fast-Fashion meist nicht der Fall. Einige kleine Modehäuser wie zum Beispiel die spanische Marke „Ecoalf“ verkaufen allerdings schon seit Jahren Recycling-Mode und machen Werbung mit dem Satz: „Es gibt keinen Planeten B.“.
Eine andere Form der Nachhaltigkeit ist das Mieten von Kleidung. Die Tendenz kommt aus den USA, aber auch in Europa bieten es Firmen bereits an. Doch nicht nur die Textil-Firmen müssen neue Wege gehen, auch die Konsumenten müssen ihr Verhalten ändern. Allein in den USA wurden 2019 15 Millionen Tonnen Kleidung in den Müll geworfen – doppelt so viel wie vor 20 Jahren. Dagegen kann jeder etwas tun: zum Beispiel, weniger Kleidung kaufen oder gleich zu Second-Hand- Mode greifen.
Quelle: www.dw.com/de (adaptiert)
Glossar
die Wegwerf-Textilien – Kleidung, die man kurz trägt und dann in den Müll wirft
verbrauchen – etwas für einen bestimmten Zweck verwenden, bis es aufgebraucht oder nichts mehr übrig ist
Ejercicio 1 — Text A: Corona und der Wunsch nach einem Haustier
6 puntos
Text A
Corona und der Wunsch nach einem Haustier
Die Pandemie ist für viele eine einsame Zeit. Die Nachfrage nach Haustieren, besonders nach Hunden, wächst. Doch die Entscheidung, ein Tier zu besitzen, sollte gut überlegt sein – auch wenn der Wunsch groß ist.
Die neuen Welpen sind noch nicht einmal geboren. Doch bei Bernadette Dierks-Meyer melden sich schon die ersten Kaufinteressierten: „Ich habe schon jetzt über 60 Anfragen, obwohl ich meine Telefonnummer gar nicht bekanntgemacht habe“, erzählt sie. Gerechnet hatte sie mit zehn, wie in den Jahren davor. In Pandemiezeiten wächst in Deutschland die Nachfrage nach Haustieren, denn viele Menschen fühlen sich einsamer.
Nach Angaben des Verbands für das deutsche Hundewesen (VDH) sind im Jahr 2020 etwa 20 Prozent mehr Hunde gekauft worden als in den Jahren davor. Wegen der hohen Nachfrage wächst jedoch auch der illegale Handel mit Welpen. „Dahinter stecken oftmals kranke Tiere, die zu früh von ihrer Mutter getrennt wurden und unter grausamen Bedingungen in Osteuropa produziert werden“, sagt Hester Pommerening vom Deutschen Tierschutzbund.
Da der Verkauf meist über das Internet stattfindet, fordert sie ein Verbot für den Internethandel mit Tieren. „Wir reden hier von einem Lebewesen, das man nicht so einfach umtauschen kann wie vielleicht einen Pullover oder ein Spielzeug“, so Pommerening.
Doch auch bei einem legalen Kauf sollte die Entscheidung gut überlegt sein. Julia Zerwas arbeitet im Albert-Schweitzer-Tierheim in Bonn und kennt viele Tiergeschichten ohne Happy End. Was rät sie den Menschen, die jetzt mit dem Gedanken spielen, ein Haustier zu besitzen? „Wirklich gut zu überlegen, was nach Corona passiert. Habe ich dann immer noch die Zeit? Und die Lust? Passt ein Haustier also in mein normales Leben oder nicht?“
Quelle: www.dw.com/de (adaptiert)
Glossar
der Welpe – neugeborener oder sehr kleiner Hund
der Tierschutzbund – Organisation, die Tiere schützt und auf Tiere aufpasst
A2.1.A2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?
1. Die Pandemie ist eine Zeit, in der sich die Leute treffen und feiern.
Text B
Online zocken
Samuel Camilleri aus Berlin spielt in seiner Freizeit das Onlinevideospiel Fortnite. Während er zu Hause auf der Couch sitzt, kann er trotzdem zusammen mit seinen Schulfreunden zocken. Das Spiel gefällt ihm, weil Spieler der ganzen Welt online gegeneinander spielen. In einer Spielrunde spielen ungefähr 100 Leute jeder gegen jeden. „Gegen einen Computer zu spielen ist langweilig, da die Schwierigkeit des Spiels vorhersehbar ist“, erzählt der Schüler. „Es macht mehr Spaß online gegen echte Menschen zu spielen.“ Der Schüler sagt auch, dass er ungern allein spielt. Man verabredet sich also mit Freunden online, bildet ein Team und spielt dann gemeinsam gegen unbekannte Teams aus aller Welt: „Wozu gewinnen, wenn es keinen gibt, der sich mit einem freut.“
Das Spiel Fortnite ist plattformübergreifend, das heißt, man kann es auf jeder Spielkonsole oder am Computer spielen. Obwohl Spieler, die am Computer spielen, im Vorteil sind, da sie sich dank der Maus schneller und geschickter im Spiel bewegen können, spielt Samuel lieber auf seiner PlayStation 4 (PS4). „Ich habe zwar im Spiel gegen guten Spieler, die am Computer zocken, kaum eine Chance. Dennoch bevorzuge ich die PS4, weil ich sie im Gegensatz zu meinem Computer überallhin mitnehmen kann“, erklärt Samuel.
Für alle Onlinespieler hat Samuel allerdings eine Warnung: „Spielen kann süchtig machen. Deshalb versuche ich, nicht länger als zwei Stunden am Tag zu spielen. Zocken darf nicht zur Hauptbeschäftigung werden. Es ist nur ein Hobby.“ Daher empfiehlt er, dass man sich selbst Grenzen setzt. Ein weiteres Risiko bei Fortnite sei der sogenannte Item-Store. Obwohl das Spiel kostenlos ist, können Gegenstände für ein besseres Spiel gekauft werden. Der Item-Store wird täglich aktualisiert und mit neuen Items ausgestattet. Die Preise pro Gegenstand liegen zwischen zwei und zwanzig Euro. Wenn man nicht aufpasst, kann es schnell teuer werden.
Quelle: www.vitamin de (adaptiert)
Glossar
zocken – spielen
vorhersehbar – im Voraus bekannt, kalkulierbar
süchtig – abhängig
ausstatten – hier: hinzufügen, versorgen, versehen
Ejercicio 1 — Text A: Jugendliche und das Internet
6 puntos
Text A
Jugendliche und das Internet
Spiele spielen, sich über Social-Media-Kanäle austauschen, Musik hören oder Videos anschauen. Die Möglichkeiten, das Internet zu nutzen, sind vielfältig. Viele Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer Freizeit online, wichtig sind ihnen ein Internetzugang mit schneller Verbindung und das passende Gerät. Der klassische Computer oder Laptop verliert dabei an Bedeutung. Während 2013 noch vier von fünf Jugendlichen einen eigenen Computer oder Laptop hatten, sind es laut der JIM-Medienstudie 2017 nur noch 69 Prozent. 97 Prozent der 12- bis 19-Jährigen besitzen ein eigenes Smartphone. Selbst von den Jüngsten (12 und 13 Jahre) nutzen bereits 92 Prozent ein eigenes Gerät und die dazugehörigen Apps.
Jakob hat sein Handy erst vor Kurzem bekommen. Er nutzt hauptsächlich WhatsApp oder YouTube. Auf der Videoplattform sieht er sich Filmtrailer an oder „Let‘s Play“-Videos, bei denen das Spielen eines Videospiels gefilmt und kommentiert wird. Selber spielt er lieber auf der Playstation als auf dem Handy. Die Kommunikation über WhatsApp findet er super, weil sie so flexibel ist.
Allerdings sieht er auch einen Nachteil: „Manchmal kann man sich nicht sicher sein, ob man wirklich mit der Person chattet, mit der man die Unterhaltung begonnen hat. Es könnte ja auch ein Freund sein, der sich über dich lustig macht.“ Der Austausch mit Freunden und Familie und die Nutzung von Social-Media-Anwendungen stehen bei den jugendlichen App-Nutzern an erster Stelle.
Eltern und Experten sehen die hohe Mediennutzungsdauer und den Impuls, pausenlos online sein zu müssen, kritisch. Jugendliche haben in der Regel einen uneingeschränkten und kaum kontrollierten Zugang zu allen Netzinhalten. Das finden Eltern und Experten auch beunruhigend. Laut einer 2015 durchgeführten Studie des Deutschen Zentrums für Suchtfragen reagiert jeder fünfte unter den 12- bis 17-Jährigen ruhelos und ärgerlich auf die Kontrolle der Internetnutzung.
Quelle: www.pasch-net.de (adaptiert)
Glossar
die Anwendung – Applikation
uneingeschränkt – permanent, ständig
die Suchtfragen – die Sucht: etwas, wovon man abhängig wird, z. B. Drogensucht
Text B
Köln entdecken
Wer mit dem Zug in die Metropole am Rhein reist, sieht zuerst den riesigen Kölner Dom. Hoch überragt er das Zentrum und ist oft das erste Ziel für Touristen aus der ganzen Welt. Wer länger als einen Tag in der Rheinstadt bleibt, wird die vielen verschiedenen Stadtviertel kennenlernen – aber immer wieder gern zum Dom zurückkehren.
Im Zweiten Weltkrieg fast komplett zerstört und nicht immer schön wiederaufgebaut, haben es die Kölnerinnen und Kölner geschafft, die Stadt zu einem lebendigen und lebenswerten Ort zu machen. Und das nicht nur im berühmten Kölner Karneval. In der Altstadt steht Museum an Museum, Kirche an Kirche und Kneipe an Kneipe.
Schon sehr früh war Köln ein großer Handelsort. Im 19. Jahrhundert wurden Industrie, Bergbau und Maschinenbau sehr wichtig. Die Automobilindustrie spielt heute eine Rolle, auch viele Verlage und Medien haben ihren Sitz in Köln.
Die Universität zu Köln ist mit etwa 50.000 Studierenden eine der größten deutschen Universitäten. Insgesamt gibt es in Köln 13 Hochschulen. Die einzige deutsche Sporthochschule befindet sich in Köln, bekannt sind auch die 1845 gegründete „Hochschule für Musik und Tanz“ sowie die „Kunsthochschule für Medien Köln“.
Die Stadt bietet viel: fröhliches Studentenleben, multikulturelle Atmosphäre, schicke Cafés und interessante Geschäfte. Die Liebhaber römischer Geschichte können hier auf eine Zeitreise gehen: Bei fast jeder großen Baustelle in der Innenstadt werden Ruinen des antiken Köln gefunden.
Im Sommer lassen sich die warmen Tage schön auf einer der vielen Grünflächen und Parks der Stadt verbringen, es mischen sich Kölner und Touristen, Deutsche und Ausländer, Erwachsene und Kinder zu einem bunten Treiben. Köln ist heute mit mehr als einer Million Einwohnern die viertgrößte Stadt in Deutschland und die größte Stadt am Rhein. Vor allem aber die interessanteste. Sagen die Kölner.
Quelle: www.dw.com (adaptiert)
Glossar
überragen – hier: viel größer sein als andere Gebäude
der Handelsort – hier werden wichtige nationale oder auch internationale Geschäfte gemacht
der Bergbau – Mineralien und anderes Material aus der Erde gewinnen
das Treiben – wenn viele Menschen unterwegs sind und viele verschiedene Dinge tun
Text A
Eine eigene Welt
Schloss Stein ist gleichzeitig Gymnasium und Internat. Über hundert interne Internatsschüler leben hier und gehen zur Schule. Hinzu kommen vierzig ,,Halbinterne“, die nicht ,,auf Stein“ übernachten. Zwei Drittel der Schüler sind Jungen. Unterrichtet werden die Klassen 5 bis 13.
Marc, 19, ist seit zweieinhalb Jahren hier. Seine Eltern haben sich zu dieser Zeit getrennt, sein Vater ging als Manager ins Ausland. Da Marc in Ruhe sein Abitur machen wollte, entschied er sich fürs Internat. Das Internatsleben hat Marc gut getan. Er verbesserte jedes Ausreichend in ein Befriedigend. Seine Durchschnittsnote liegt heute bei 1,7. In einer staatlichen Schule hätte er das nach eigenen Angaben nie geschafft.
Der Besuch staatlicher Schulen ist in Deutschland kostenlos. Fast alle Internate sind privat und kosten jeden Monat relativ viel Geld. Kauft man damit das Abitur? „Die Zensuren bei uns sind nicht besser und nicht schlechter als an öffentlichen Schulen. Wir sind staatlich anerkannt und werden vom Ministerium streng überwacht. Die Eltern kaufen optimale Lern- und Arbeitsbedingungen, aber kein Abitur", sagt Sebastian Ziegler, Schulleiter.
Optimale Lern- und Arbeitsbedingungen bedeuten hier: In der Unterstufe gehen sechs bis acht Schüler in eine Klasse; in der Mittelstufe sind es fünfzehn bis zwanzig Schüler; in der Oberstufe finden Leistungskurse ab vier Schülern statt; nachmittags und abends stehen viele Kurse wie Theater, Fußball, Chor, Karate, Rugby, Tennis oder Reiten auf dem Stundenplan; Hausaufgaben werden zu festgelegten Arbeitsstunden gemacht und überwacht.
„Auf Stein” gelten strenge Regeln: Weckzeit ist um halb sieben, Bettruhe um halb elf. Die Schüler dürfen im Unterricht keine Turnschuhe tragen. Es gibt keine Uniform, auch wenn ein Kleidungsstück von der Schule sein und deren Abzeichen tragen muss.
Quelle: JUMA - Jugendmagazin (adaptiert)
Glossar
etwas überwachen – hier: etwas beobachten
das Abzeichen – hier: ein Emblem oder ein Symbol der Schule
Text B
Schau mir in die Augen!
Jemandem die Hand zu geben, ist in Zeiten einer Pandemie keine gute Idee. Das wissen nicht nur Virologen. Aber wie begrüßt man sich jetzt am besten? Der Handschlag ist nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Teilen der Welt ein Tausende Jahre altes Ritual. Ursprünglich war er wahrscheinlich dazu da, um zu zeigen, dass keiner ein Messer oder eine Pistole dabei hat. Es ist also eine Geste des Friedens. Und die bringt noch etwas mit, das für Menschen wichtig ist: Berührung. Der Österreicher Stefan Verra beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Körpersprache. Der 47-Jährige hat die Mimik der Menschen während der Corona-Zeit analysiert. In vielen Ländern ist an manchen Orten eine Mund- Nasen-Maske obligatorisch. Und dieser Schutz verdeckt natürlich viel. „Man kann sagen, dass uns die Maske einen wichtigen Teil der Kommunikation nimmt“, meint Verra. „Die Muskeln rund um den Mund sagen dem Gegenüber nämlich ziemlich viel darüber, wie er das Gesagte einschätzen muss. Die meisten Menschen versuchen, die fehlenden Signale des Mundes durch mehr Gestik oder auch durch den Einsatz der Augenbrauen zu kompensieren“, erklärt er. Für die meisten Deutschen ist das aber gar nicht so einfach. Ihre Gestik gilt im Vergleich zu vielen anderen Völkern als reduziert. In Zeiten, in denen Masken Gesichter verbergen, ist die Herstellung von persönlichem Kontakt komplizierter. „Wir alle stellen uns beim ersten Kontakt mit einer Person unbewusst die Frage: Ist dieser Mensch freundlich – oder vielleicht gefährlich?“, erläutert Dirk Eifert, ein Mimik-Experte. „Ein Lächeln des Gegenübers hilft uns beim Finden der Antwort natürlich sehr.“ Eins steht fest, die Kommunikation der Menschen selbst hat sich durch die Corona-Pandemie geändert. So bleibt der Handschlag trotz seiner langen Tradition erst einmal ein Tabu.
Quelle: www.deutsch-perfekt.de (adaptiert)
Glossar
ursprünglich – anfänglich, zuerst
die Berührung – gesellschaftlicher, kultureller, menschlicher Kontakt
die Augenbrauen – Haarbogen über den Augen
verbergen – nicht sehen lassen, verdecken
Text A
Mein Weg in die Ausbildung
Leon ist 17 Jahre alt und kommt aus einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen. Gerade macht er eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement. Die Ausbildung hat er im letzten August begonnen. Davor hat er an einer Gesamtschule die mittlere Reife erworben. Leon hat viele Freunde und kommuniziert oft mit ihnen über die sozialen Netzwerke. Aber nicht nur das. Sie machen auch viel zusammen. Meistens organisiert Leon die gemeinsamen Pläne. Außerdem spielt er Fußball in einem Verein und kümmert sich dort um die Mannschaftskasse. Mit 15 Jahren hat Leon begonnen, sich über Ausbildungsberufe zu informieren. Was er werden wollte, wusste er noch nicht genau. Eines aber war sicher: Studieren wollte er nicht. Er wollte lieber eine Ausbildung machen. Er hat schon früh gemerkt, dass er das praktische Arbeiten mehr mag als das Lernen in der Schule.
In Deutschland ist die Ausbildung in der Regel dual. Das heißt, sie findet in einem Betrieb und in der Berufsschule statt. Die Auszubildenden lernen also doppelt: Sie sammeln bei ihrem Arbeitgeber Berufserfahrung und lernen wichtige Kenntnisse in einer Berufsschule. So verbindet das System Theorie und Praxis. Der Unterricht an den Berufsschulen wechselt regelmäßig mit längeren Arbeitszeiten im Lehrbetrieb. Häufig findet der Unterricht in Blöcken von zwei Wochen statt. Oder die Schülerinnen und Schüler gehen jede Woche einen oder zwei Tage in die Berufsschule. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass die Auszubildenden früh in die Arbeitswelt einsteigen. Sie sind von Anfang an im Lehrbetrieb integriert und lernen das reale Arbeitsleben kennen. Die Auszubildenden bekommen ab dem ersten Lehrjahr ein Gehalt.
Quelle: www.pasch-net.de (adaptiert)
Glossar
das Büromanagement – Organisation der Arbeitsaufgaben im Büro
der/die Auszubildende –Schüler, die einen Beruf erlernen
das Gehalt – Lohn, Geld, das man für die Arbeit bekommt
A2.1.A2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?
1. Leon möchte Kaufmann werden.
Text B
Endlich 18!
In Deutschland ist der 18. Geburtstag ein besonderer Geburtstag. Das findet auch Thomas Schneider. Er wird in zwei Wochen 18 Jahre alt. Für ihn wird sich mit dem 18. Geburtstag einiges verändern. Er wohnt in einem kleinen Dorf in Norddeutschland. Nur zweimal am Tag fährt dort ein Bus. Wenn er sich mit Freunden treffen oder in die Stadt fahren möchte, muss er seine Eltern fragen, ob sie ihn hinfahren und abholen können. Manchmal haben sie keine Zeit. Deshalb freut sich Thomas darauf, dass er den Führerschein machen kann, wenn er 18 ist. Wenn Thomas seinen Führerschein hat, kann er selbst Auto fahren. Dann ist er selbstständig und nicht mehr von seinen Eltern abhängig. Außerdem feiert man an seinem 18. Geburtstag eine große Party. Thomas hat seine ganze Klasse eingeladen – und er freut sich schon sehr darauf. Wenn man 18 ist, darf man auch hochprozentigen Alkohol in einem Supermarkt kaufen. Und man darf diesen Alkohol auch trinken.
Mit dem 18. Geburtstag ändern sich für Thomas noch andere Dinge. Er bekommt das Wahlrecht und darf an politischen Wahlen teilnehmen. Und in Deutschland ist man ab dem 18. Geburtstag volljährig. So steht es im Gesetz. Damit hat man die Rechte und Pflichten wie ein Erwachsener. Man ist dann aber auch für sein Handeln und die Folgen verantwortlich. Ab dem 18. Geburtstag ist man nämlich voll strafmündig. Das heißt, dass man vor Gericht wie ein Erwachsener behandelt wird und auch so bestraft werden kann.
Der 18. Geburtstag bedeutet auf der einen Seite mehr Freiheit, aber Thomas weiß, dass mehr Freiheit auch mehr Verantwortung bedeutet. „Mit dem 18. Geburtstag werde ich erwachsen und deshalb bestimmte Rechte, aber auch Pflichten haben“, findet Thomas.
Quelle: www.vitamin.de (adaptiert)
Glossar
bestrafen – eine Strafe bekommen, disziplinieren
B2.1.B2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?
1. Thomas Schneider wohnt in einer großen Stadt in Norddeutschland.
Ejercicio 1 — Text A: Abhängig von den Eltern – trotz eigenem Job
6 puntos
Text A
Abhängig von den Eltern – trotz eigenem Job
Anne Mertens sitzt auf einer Bank, neben ihr sitzt ihre Tochter und formt Sandkuchen. Anne ist Kindergärtnerin, sie arbeitet seit ein paar Monaten wieder und verdient 1150 Euro netto im Monat, fast die Hälfte davon braucht sie für ihre Zwei-Zimmer-Wohnung. Bis März 2019 ist sie die Schwangerschaftsvertretung für eine Kollegin, ihr Job ist befristet, also nichts ist definitiv. Was danach kommt, weiß sie noch nicht, und das beunruhigt sie.
So wie Anne geht es der Hälfte aller 25- bis 29-Jährigen, die 2019 einen Job antraten. Befristung und schlechte Bezahlung sind Probleme, die eine ganze Generation beunruhigen. Nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt. Junge Menschen verdienen heute klar weniger als Gleichaltrige vor 30 Jahren. Heute haben sie bis zu 19 Prozent weniger in der Tasche.
Die Geldsorgen ziehen sich durch alle Lebenssituationen und machen vor allem eines: abhängig von den Eltern. Betroffen sind Menschen wie Anne. Sie ist 29 Jahre alt, finanziell unabhängig von ihren Eltern war sie bis heute noch nie. „Jedes Jahr dachte ich mir: Bald wird es besser“. Wurde es aber nicht. 400 Euro bekommt Anne jeden Monat von ihren Eltern dazu. Der Beziehung tut das schon lange nicht mehr gut. „Ich streite mich oft mit ihnen darüber, wie ich das Geld ausgebe. Sie mischen sich ständig ein“, sagt sie. Aber Anne braucht das Geld unbedingt.
Geld von den eigenen Eltern zu bekommen, ist ein Anzeichen für ein krankendes System, das einer Generation viel verspricht und wenig hält. Das Geld der Eltern anzunehmen ist für viele junge Menschen die einzige Möglichkeit, ihr Leben zu finanzieren und finanziell auf eigenen Beinen zu stehen.
Quelle: www.jetzt.de (adaptiert)
Glossar
die Schwangerschaftsvertretung – Zeit, in der eine Person eine andere in ihrer Arbeit ersetzt, weil sie ein Baby erwartet
die Befristung – hier die begrenzte Dauer eines Jobs
A2.1.A2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?
1. Anne Mertens lebt ohne Probleme von dem Gehalt, das sie mit ihrer befristeten Arbeit verdient.
Ejercicio 1 — Text B: Damit wir uns richtig verstehen
6 puntos
Text B
Damit wir uns richtig verstehen
Bald können Maschinen für uns übersetzen. Wird dann niemand mehr Sprachen lernen? Das wäre traurig, denn Fremdsprachen helfen uns nicht nur, die Welt zu verstehen, sondern auch uns selbst.
Jetzt ist die Menschheit auf dem Weg, Sprachgrenzen zu überwinden: Übersetzungsprogramme übersetzen für uns. Sie sprechen aus alltäglichen Apparaten, etwa Bluetooth-Ohrhörern, wie sie viele beim Joggen und einige schon den ganzen Tag lang tragen. Längst flüstern uns Fremdsprachen-Apps wie Google Translate oder der Microsoft Translator arabische und chinesische Texte ins Ohr.
Keine Vokabeln, keine Grammatik mehr – eine Welt ohne sprachliche Hindernisse. Unternehmen könnten sich Investitionen in Sprachkurse für ihre Mitarbeiter sparen. Und doch: Vielen Menschen macht es Freude, neue Wörter, fremde Klänge und ungewohnte Ausdrucksweisen zu erlernen. Zwei Drittel aller Deutschen sprechen eine Fremdsprache, manche sogar zwei oder drei. Sie sprechen das vor allem in den Ferien, im Internet oder im Gespräch mit Freunden. Und als im Corona-Lockdown die Leute ihre To-do-Listen schrieben, stand bei vielen „Eine neue Sprache lernen“ drauf. Die meisten lernen aus reiner Freude: „Interesse an Sprache und Kultur“ ist oft die Motivation. Für die Arbeit lernen nur wenige. Sprachenlernen – ein Freizeitspaß mit Sinn.
Welche weiteren positiven Effekte das Erlernen einer Sprache haben kann, erklärte eine Probandin in einer britischen Studie: „Meine Zweitsprache zu nutzen ist etwa so, wie schicke Kleider und Make-up für den Abend zu tragen – kein ganz natürlicher Zustand, aber einer, der mir erlaubt, zu strahlen und wunderschön zu erscheinen.“ Was geht also verloren, wenn wir in fremden Sprachen mithilfe von Maschinen kommunizieren? Und was geschieht mit uns, wenn wir eine neue Sprache erlernen?
Quelle: Die Zeit Nr. 27/2020 (adaptiert)
Glossar
das Hindernis – hier: Schwierigkeiten oder Probleme
der Corona-Lockdown – Ausgangssperre oder Ausgangsverbot wegen COVID-19
Wählen Sie 5 der 6 Aussagen (a–f). Schreiben Sie „Richtig“ oder „Falsch“ und den Satz aus dem Text, der die Antwort beweist. Si responde a más de cinco, solo cuentan las cinco primeras.
Beantworten Sie 2 der 3 Fragen (a–c) mit eigenen Worten, mindestens 3 Sätze pro Antwort. Si responde a más de dos, solo cuentan las dos primeras.
Wählen Sie 5 der 6 Aussagen (a–f). Schreiben Sie „Richtig“ oder „Falsch“ und den Satz aus dem Text, der die Antwort beweist. Si responde a más de cinco, solo cuentan las cinco primeras.
Wählen Sie 5 der 6 Aussagen (a–f). Schreiben Sie „Richtig“ oder „Falsch“ und den Satz aus dem Text, der die Antwort beweist. Si responde a más de cinco, solo cuentan las cinco primeras.
3.1.1) Früher _______ die meisten Menschen mit dem Schiff von Europa nach Amerika _______; es gab damals nur wenige Flüge und diese waren sehr teuer.
a)wollen … fahren
b)haben … gegangen
c)sind … gefahren
3.2.2) Heute ist es _______ und _______, mit dem Flugzeug nach Amerika zu fliegen, als mit dem Schiff zu fahren.
a)schneller ... günstiger
b)schnell ... günstig
c)schnellsten ... günstigsten
3.3.3) Schon im 19. Jahrhundert kamen sehr viele Europäer nach Südamerika, _______ es ging den Menschen in ihrer Heimat sehr schlecht und viele waren sehr arm.
a)da
b)denn
c)darum
3.4.4) Viele Menschen _______ damals von Europa nach Amerika _______, dort konnten sie ein neues, besseres Leben beginnen.
a)würden … fahren
b)möchten … fahren
c)wollten … fahren
3.5.5) Ich würde auch gern in den USA leben, _______ dort Anglistik zu studieren.
a)damit
b)um
c)so
3.6.6) Troller wollte in _______ _______ Stadt in Europa leben.
a)einer interessanten
b)eine interessante
c)ein interessantes
3.7.7) Troller hatte _______ seinen Reportagen und Interviews mit bekannten Personen großen Erfolg.
1 a.a) Bei der Kindererziehung spielt die Wahl der Sprache, die zu Hause gesprochen wird, eine geringe Rolle.
a)Richtig
b)Falsch
1 b.b) Es gibt mehrere Modelle der mehrsprachigen Kindererziehung und alle sind gültig.
a)Richtig
b)Falsch
1 c.c) Der Sohn von Chloé und Juan spricht immer Französisch zu Hause und Spanisch, wenn er draußen ist.
a)Richtig
b)Falsch
1 d.d) Einige der im Text erwähnten Kinder verwenden mit ihren Familien zu Hause immer eine Sprache und in der Schule oder bei Freizeitaktivitäten eine andere.
a)Richtig
b)Falsch
1 e.e) Laut Scharff ist es sehr wichtig, dass es im familiären Umfeld strenge Regeln beim Gebrauch einer bestimmten Sprache gibt.
a)Richtig
b)Falsch
1 f.f) Wenn Kinder mehrere Sprachen zu Hause und in der Schule lernen, fällt ihnen der Zugang zu anderen Kulturen leichter.
3.1.1) Experten meinen, dass Kinder, ________ Eltern verschiedene Sprachen zu Hause sprechen, potenziell weniger Probleme bei der Integration in fremde Kulturen haben.
a)die
b)deren
c)dessen
3.2.2) Heutzutage ist es einfacher, Zugang ________ anderen Kulturen und anderen Sprachen zu haben, da wir in einer globalen Welt leben.
a)zu
b)mit
c)an
3.3.3) Viele Studenten denken, dass Deutsch eine viel ________ Sprache ist als Französisch, aber für mich ist Französisch eine der ________ Sprachen der Welt.
a)schwierige … schwierigste
b)schwierig … schwierigsten
c)schwierigere … schwierigsten
3.4.4) Einige Fremdsprachenlehrer glauben, dass es sehr wichtig ist, die eigene Muttersprache gut zu beherrschen, ________ man mit dem Erlernen einer Fremdsprache beginnt.
a)wann
b)bevor
c)bis
3.5.5) ________ ich als Kind nie ins Ausland gereist bin oder Fremdsprachen gelernt habe, kann ich mittlerweile vier Fremdsprachen sprechen.
a)Nachdem
b)Obwohl
c)Da
3.6.6) Letzten Samstag habe ich den ________ Freund deiner Schwester kennengelernt, und ich fand ihn sehr ________.
a)zweisprachigen … nett
b)zweisprachiger … nett
c)zweisprachig … netter
3.7.7) Gestern Morgen bat der Deutschlehrer einen Schüler um das Wörterbuch, und er gab ________ ________ sofort.
a)es ihm
b)ihn ihm
c)ihm es
3.8.8) Immer ________ die Kinder im Sommer ihren Onkel in Lyon besuchten, sprach er mit ihnen nur Französisch. So konnten sie die Sprache sehr schnell lernen.
a)wann
b)als
c)wenn
3.9.9) Mein Bruder kommt aus Spanien, aber seine Frau ist in einer kleinen Stadt in Deutschland geboren. Deshalb ________ ihre Kinder in einem zweisprachigen Umfeld ________.
a)aufgewachsen … sind
b)haben … aufgewachsen
c)sind … aufgewachsen
3.10.10) Als ich noch ein Kind war und zur Schule ging, ________ ich mehrmals die Liste der unregelmäßigen Verben im Deutschen in mein Heft kopieren, aber ich ________ sie nie auswendig lernen.
A2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?
1. Fast 50 Prozent der Jugendlichen in Deutschland sind mit ihrem Leben sehr zufrieden.
a)Richtig
b)Falsch
A2.2.2. Für die Generation Z sind Freundschaft, Unterhaltung und Selbstständigkeit das Wichtigste im Leben.
a)Richtig
b)Falsch
A2.3.3. Mentale Gesundheit ist für alle befragten Jugendlichen das größte Problem.
a)Richtig
b)Falsch
A2.4.4. Fast alle Jugendlichen verwenden Internet täglich mehrere Stunden lang.
a)Richtig
b)Falsch
A3.1.A3. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke.
Synonym: 1. geschätzt (2. Absatz):
A3.2.Synonym: 2. günstig (1. Absatz):
A3.3.Antonym: 3. unglücklich (1. Absatz):
A3.4.Antonym: 4. die Minorität (3. Absatz):
A4.1.A4. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.
1. _______ _______ finden ihr Leben ganz in Ordnung, und weniger als die Hälfte bewertet es neutral.
a)Viele Jugendliche
b)Vielen Jungendliche
c)Viele Jugendlichen
A4.2.2. Viele junge Menschen zweifeln _______, dass ihre Zukunft besser sein wird als die ihrer Eltern.
a)daran
b)damit
c)dafür
A4.3.3. Für die meisten Jugendlichen von heute sind die sozialen Beziehungen _______ _______ Thema in ihrem Leben.
a)ein wichtigstes
b)eine wichtige
c)ein wichtiges
A4.4.4. Sie _______ mit dem Internet _______ und kennen sich gut mit Technik und sozialen Medien aus.
a)sind ... gewachsen
b)sind ... aufgewachsen
c)haben ... gewachsen
A4.5.5. Soziale Netzwerke _______ täglich über zwei Stunden lang _______.
a)werden ... genutzen
b)sind ... genutzt.
c)werden ... genutzt
A4.6.6. Musik hören ist auch beliebt. Im Jahr 2023 _______ rund 49,7 Prozent der 14- bis 19-Jährigen sehr gerne Rock- und Popmusik.
a)hörten
b)hören
c)gehörten
A4.7.7. Es gibt starke Unterschiede zwischen den Freizeitaktivitäten. _______ Mädchen Musik und Radio hören oder lesen, interessieren sich Jungs vor allem für Sport sowie Computer- und Online-Spiele.
a)Wenn
b)Während
c)Wann
A4.8.8. Insgesamt spielt Politik kaum eine Rolle für die jungen Menschen. 80 Prozent der Befragten behaupten, _______ es ihnen sehr wichtig ist, eine erfolgreiche Karriere zu starten.
B2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?
1. Caspar David Friedrich war der älteste Sohn und musste auf seine kleinen Geschwister aufpassen.
a)Richtig
b)Falsch
B2.2.2. Er hatte nicht sehr viele Freunde und war lieber alleine als mit anderen Menschen zusammen.
a)Richtig
b)Falsch
B2.3.3. Als Caspar David Friedrich jung war, hatte er keinen Erfolg; aber als er älter wurde, konnte er viele Bilder verkaufen.
a)Richtig
b)Falsch
B2.4.4. Seine Malerei wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts wieder entdeckt, auch heute sind seine Bilder noch sehr bekannt.
a)Richtig
b)Falsch
B3.1.B3. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke.
Synonym: 1. berühmt (1. Absatz):
B3.2.Synonym: 2. wohnen (3. Absatz):
B3.3.Antonym: 3. manchmal (2. Absatz):
B3.4.Antonym: 4. nie (4. Absatz):
B4.1.B4. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.
1. Caspar David Friedrich war viel _______ als andere Maler in Deutschland. Aber Goethe fand seine Bilder nicht so toll.
a)berühmt
b)berühmter
c)berühmtesten
B4.2.2. Er hatte Glück, dass er in Kopenhagen _______ _______, dort lernte er viele neue Maltechniken.
a)konnte studiert
b)konnte studieren
c)studieren konnte
B4.3.3. 1798 reiste er _______ Kopenhagen _______ Dresden, wo er dann bis zu seinem Tod lebte.
a)aus … zu
b)von … nach
c)von … zu
B4.4.4. _______ Caspar David Friedrich 1818 seine Frau Caroline heiratete, war er neunzehn Jahre älter als sie. Damals war das oft so.
a)Als
b)Wenn
c)Wie
B4.5.5. Es würde mich interessieren, _______ er fast immer traurige Bilder mit wenigen Menschen gemalt hat.
a)weil
b)woher
c)warum
B4.6.6. Wenn ich Zeit hätte, _______ ich nach Hamburg fahren und die Ausstellung von Caspar David Friedrich in der Kunsthalle ansehen.
a)würde
b)darf
c)konnte
B4.7.7. Meine Freundin Elvira meint, sie _______ im Sommer 2024 unbedingt nach Dresden _______, um dort das Denkmal von Caspar David Friedrich zu sehen. Sie war noch nie dort.
a)ist … gefahren
b)konnte … fahren
c)möchte … fahren
B4.8.8. Das ist mein Freund Manfred, _______ _______ ich nach Deutschland fahre, um die Orte zu sehen, wo Caspar David Friedrich seine Bilder gemalt hat.
A2.2.2. Viele sagen, dass sie die Absicht haben, Sport zu treiben, finden aber immer wieder eine Ausrede, um es nicht zu tun.
a)Richtig
b)Falsch
A2.3.3. Jeden Tag fünf bis zehn Minuten Yoga sind für Dr. Bauhofer nicht genug, damit es einem besser geht.
a)Richtig
b)Falsch
A2.4.4. Wenn man wenig Sport macht, bekommt man sehr oft Stress.
a)Richtig
b)Falsch
A3.1.A3. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke.
Synonym: 1. sagen, meinen, keine Theorie vertreten (4. Absatz):
A3.2.Synonym: 2. es zeigt sich, dass etwas richtig ist (4. Absatz):
A3.3.Antonym: 3. genießen, Spaß haben (1. Absatz):
A3.4.Antonym: 4. leicht, einfach, ohne Mühe (5. Absatz):
A4.1.A4. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.
1. Sport _______ jung und fit.
a)haltet
b)hält
c)halt
A4.2.2. Laut einer Statistik bewegt sich _______ von vier Erwachsenen nicht genug.
a)einer
b)ein
c)einem
A4.3.3. _______ sich regelmäßige Bewegung positiv auf den Organismus auswirkt, ist nichts Neues.
a)Wenn
b)Weil
c)Dass
A4.4.4. Körperliche Aktivität verbessert die Mobilität vor allem _______ älteren Personen.
a)bei
b)in
c)für
A4.5.5. Du möchtest dich besser fühlen, mehr Energie haben und länger leben? Dann _______ dich regelmäßig.
a)bewegte
b)bewege
c)bewegt
A4.6.6. Wenn man einen Hund hat, _______ _______ man jeden Tag Spaziergänge macht, hat man genug Bewegung.
a)mit dem
b)zu dem
c)bei dem
A4.7.7. Um mehr Bewegung im Alltag zu machen, _______ man die Treppen anstelle des Aufzugs nehmen.
a)musste
b)dürfte
c)sollte
A4.8.8. Sport hilft dir nicht nur _______, ein paar Kilo zu verlieren, sondern auch, dein Gewicht zu halten.
B2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?
1. Samuel Camilleri spielt ungern online gegen unbekannte Teams.
a)Richtig
b)Falsch
B2.2.2. Für Spieler, die am Computer spielen, ist es einfacher zu gewinnen.
a)Richtig
b)Falsch
B2.3.3. Samuel spielt oft länger als zwei Stunden hintereinander, weil Fortnite sein Hobby ist.
a)Richtig
b)Falsch
B2.4.4. Einerseits muss man für Fortnite nicht bezahlen, anderseits kann man viel Geld ausgeben, wenn man den sogenannten Item-Store oft besucht und etwas kauft.
a)Richtig
b)Falsch
B3.1.B3. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke.
Synonym: 1. dynamisch, aktiv, unermüdlich (2. Absatz):
B3.2.Synonym: 2. jemandem etwas raten, einen Tipp geben (3. Absatz):
B3.3.Antonym: 3. zusammen, gemeinsam (1. Absatz):
B3.4.Antonym: 4. sich nicht in Acht nehmen, rücksichtslos handeln (3. Absatz):
B4.1.B4. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.
1. Für Kinder und Jugendliche kommt es vor allem auf den Inhalt des Spiels _______.
a)zu
b)an
c)ab
B4.2.2. Viele Eltern machen sich Sorgen, _______ ihre Kinder Spiele verwenden, die nicht altersgerecht sind.
a)dass
b)ob
c)denn
B4.3.3. _______ es um das Thema Videospiele geht, stellen sich Eltern meist viele Fragen.
a)Als
b)Wenn
c)Wann
B4.4.4. Ein Spiel mit einer Freigabe ab 12 Jahren _______ nicht an 11-Jährige verkauft werden.
a)darf
b)muss
c)will
B4.5.5. _______ Mädchen rund 89 Minuten pro Tag spielen, sind es bei den Jungen im Durchschnitt 139 Minuten.
a)Trotzdem
b)Weil
c)Während
B4.6.6. Gaming gehört nach Fernsehen zu den _______ Freizeitbeschäftigungen.
a)beliebtester
b)beliebteste
c)beliebtesten
B4.7.7. Jugendliche finden immer Möglichkeiten zum Gamen, auch wenn es _______ Hause nicht erlaubt ist.
a)bei
b)nach
c)zu
B4.8.8. Am _______ kann man Kindern einen verantwortungsbewussten Umgang mit Spielen zeigen, wenn man mit ihnen gemeinsam spielt.
B2.1.B2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?
1. Köln ist eine der größten Städte Deutschlands und sehr alt, hier lebten schon die Römer und bauten Häuser und Straßen.
a)Richtig
b)Falsch
B2.2.2. Der Kölner Dom ist eine bekannte Sehenswürdigkeit, die von vielen Touristen besichtigt wird.
a)Richtig
b)Falsch
B2.3.3. Früher war die Industrie in Köln sehr wichtig, aber heute lebt die Stadt nur mehr vom Tourismus und von den Studenten der Universitäten.
a)Richtig
b)Falsch
B2.4.4. Köln ist eine Stadt mit wichtigen Universitäten und bietet Studierenden viele Möglichkeiten, ihre Freizeit zu genießen.
a)Richtig
b)Falsch
B3.1.B3. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke.
Synonym: 1. ganz (2. Absatz);
B3.2.Synonym: 2. berühmt (4. Absatz):
B3.3.Antonym: 3. nie wieder kommen (1. Absatz):
B3.4.Antonym: 4. spät (3. Absatz):
B4.1.B4. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.
1. Die wahrscheinlich _______ Kirche in Köln ist der Dom, den sehr viele Touristen besuchen.
a)hohe
b)höchste
c)höhere
B4.2.2. _______ der Sommermonate ist die Universitätsstadt fast leer, da sie meisten Studierenden arbeiten gehen, in ihre Heimatorte zurückkehren oder Urlaub machen.
a)Während
b)In
c)Zu
B4.3.3. Nächsten Mai _______ meine Freunde und ich nach Köln __________, um den Dom und die Altstadt zu besichtigen und ein echtes Kölsch-Bier zu trinken.
a)möchte … fahren
b)wollen … fahren
c)mussten … fahren
B4.4.4. _______ ich einmal nach Köln komme, werde ich ganz sicher die römischen Ruinen besuchen. Sie sollen wirklich sehr schön sein.
a)Ob
b)Als
c)Wenn
B4.5.5. Letztes Jahr bin ich einen Monat mit Interrail gefahren und _______ fast alle großen Städte in Deutschland _______.
a)habe ... gesehen
b)bin ... besichtigt
c)bin ... geguckt
B4.6.6. Ich habe eine Freundin, die sich sehr _______ römische Geschichte interessiert und deshalb in alle Städte reist, in denen es römische Ruinen gibt.
a)mit
b)aus
c)für
B4.7.7. Die Universität, _______ _______ meine jüngere Schwester studiert, ist die einzige deutsche Sporthochschule.
a)in der
b)aus der
c)in die
B4.8.8. Es gibt eine Debatte darüber, welche die _______ _______ Universitätsstadt ist. Es ist schwer zu sagen, aber Köln ist sicher sehr wichtig.
B2. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.
1. In Zeiten einer Pandemie muss man neue Formen der Begrüßung lernen.
a)Richtig
b)Falsch
B2.2.2. Früher begrüßte man sich mit einem Handschlag, um zu zeigen, dass man unbewaffnet war.
a)Richtig
b)Falsch
B2.3.3. Masken können unsere alltägliche Kommunikation behindern.
a)Richtig
b)Falsch
B2.4.4. Wenn man den Mund der Menschen überhaupt nicht sehen kann, versteht man sie auch nicht.
a)Richtig
b)Falsch
B2.5.5. Wenn man mit einer Maske kommunizieren muss, sollte man lernen, mit den Augen zu „sprechen“.
a)Richtig
b)Falsch
B2.6.6. Wenn Deutsche sprechen, drücken sie viel durch ihre Körpersprache aus.
a)Richtig
b)Falsch
B2.7.7. Da Masken unsere Gesichter verbergen, wissen wir nicht, ob der andere eine Gefahr für uns sein kann.
a)Richtig
b)Falsch
B2.8.8. Trotz der Pandemie sollte man sich wie immer mit einem Handschlag begrüßen.
a)Richtig
b)Falsch
B3.1.B3. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.
1. Die Mimik beim Sprechen ist sehr unterschiedlich. _______ zum Beispiel Italiener viel gestikulieren, benutzen Deutsche im Gespräch kaum ihre Hände.
a)Als
b)Während
c)Seit
B3.2.2. Laut dem Experten Dirk Eilert können Gefühle nur im Gesicht _______ _______.
a)gesehen werden
b)gesehen wird
c)gesehen sind
B3.3.3. Wenn Lehrende für Erklärungen ihre Gestik benutzen, lernt man viel _______.
a)gut
b)guter
c)besser
B3.4.4. Viele Menschen benutzen in der Pandemie die Ellbogen anstatt _______ Hände zum Begrüßen.
a)die
b)der
c)den
B3.5.5. Körpersprache ist sehr wichtig, _______ sie unterstützt unsere Worte im Gespräch.
a)weil
b)deshalb
c)denn
B3.6.6. Viele Experten aus dem Bereich der Psychologie und anderen wissenschaftlichen Feldern beschäftigen sich _______ nonverbaler Kommunikation.
a)mit
b)für
c)auf
B3.7.7. _______ der Maske muss man neue Strategien lernen, um besser verstanden zu werden.
a)Wegen
b)Obwohl
c)Trotzdem
B3.8.8. _______ Mund und Nase mit einer Maske verdeckt sind, kann uns das verunsichern, da wir nicht wissen, wie andere Menschen auf unsere Worte reagieren.
A2.2.2. Anne Mertens arbeitet in einem Kindergarten und kümmert sich gleichzeitig um ihre kleine Tochter.
a)Richtig
b)Falsch
A2.3.3. Junge Menschen leben heute in einer finanziell viel instabileren Situation als früher.
a)Richtig
b)Falsch
A2.4.4. Junge Menschen haben heute tendenziell immer bessere Jobs als Gleichaltrige vor 30 Jahren.
a)Richtig
b)Falsch
A2.5.5. Vor einigen Jahren konnte Anne Mertens schon unabhängig von ihren Eltern leben.
a)Richtig
b)Falsch
A2.6.6. Annes Beziehung zu ihren Eltern ist sehr gut und sie streiten sich kaum.
a)Richtig
b)Falsch
A2.7.7. Viele junge Menschen schaffen es heute nur mit dem Geld, das sie von ihren Eltern erhalten, unabhängig zu sein.
a)Richtig
b)Falsch
A2.8.8. Da Jobs heute prekär und schlecht bezahlt sind, müssen viele junge Menschen ihre Eltern um finanzielle Hilfe bitten.
a)Richtig
b)Falsch
A3.1.A3. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.
1. ________ einige Jugendliche während des Schuljahrs arbeiten, um etwas Geld zu haben, können sie keine Miete für eine eigene Wohnung bezahlen und müssen bei ihren Eltern bleiben.
a)Denn
b)Wieso
c)Obwohl
A3.2.2. Ich streite immer mit meinem älteren Bruder ________, wie ich mein Taschengeld ausgeben soll.
a)darüber
b)davon
c)daran
A3.3.3. Immer ________ ich im Sommer meine Großeltern ________, gaben sie mir etwas Geld dafür, dass ich ihnen auf dem Bauernhof half.
a)wenn … besuchte
b)als … besuchte
c)wenn … besuchten
A3.4.4. Mein älterer Bruder arbeitet ________ drei Jahren in einer Fabrik, um etwas mehr Geld zu verdienen.
a)vor
b)seit
c)in
A3.5.5. ________ der niedrigen Löhne haben viele junge Menschen Probleme, von ihren Eltern unabhängig zu werden.
a)Bei
b)Trotz
c)Während
A3.6.6. Junge Menschen sollten für ihre Arbeit ________ Löhne erhalten, um nicht von ihren Eltern abhängig zu sein.
a)höcheren
b)höhere
c)höheren
A3.7.7. Diesen Sommer habe ich etwas Geld verdient, ________ ________ ich ein neues Auto kaufen werde.
a)für das
b)mit das
c)mit dem
A3.8.8. Meine Nichte ________ bereits das ganze Geld ________, das ihre Eltern ihr letzte Woche zum Geburtstag schenkten.
B2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?
1. Heute gibt es zahlreiche Möglichkeiten, mithilfe von Maschinen Fremdsprachen zu verstehen.
a)Richtig
b)Falsch
B2.2.2. Wenn wir eine oder mehrere Fremdsprachen lernen, fällt es uns leichter, die Welt zu verstehen.
a)Richtig
b)Falsch
B2.3.3. In Deutschland ist das Erlernen von Fremdsprachen kein beliebtes Hobby.
a)Richtig
b)Falsch
B2.4.4. Durch den Einsatz von Maschinen für die Übersetzung von Dokumenten sind seit langem in Unternehmen überhaupt keine Sprachkurse für Mitarbeiter mehr erforderlich.
a)Richtig
b)Falsch
B2.5.5. Die meisten Deutschen lernen eine oder mehrere Fremdsprachen, um ihre berufliche Situation zu verbessern.
a)Richtig
b)Falsch
B2.6.6. Viele Menschen verwenden heutzutage automatische Übersetzungsprogramme, um sprachliche Schwierigkeiten in ihrem Alltag zu überwinden.
a)Richtig
b)Falsch
B2.7.7. In Deutschland sprechen nur sehr wenige Menschen Fremdsprachen, da die meisten kein Talent dafür haben.
a)Richtig
b)Falsch
B2.8.8. Während der Corona-Krise wollten viele Menschen neue Fremdsprachen lernen.
a)Richtig
b)Falsch
B3.1.B3. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.
1. ________ ihrer praktischen Nützlichkeit in vielen Situationen können uns Fremdsprachen-Apps niemals eine Sprache so beibringen, wie es ein Lehrer tut.
a)Dank
b)Bei
c)Trotz
B3.2.2. Heutzutage verwenden viele Unternehmen Übersetzungsprogramme, ________ die tägliche Arbeit der Mitarbeiter ________.
a)um … erzuleichtern.
b)um … zu erleichtern.
c)damit … erleichtern.
B3.3.3. In einigen Unternehmen ________ man schon im Vorstellungsgespräch ________, dass man mindestens zwei Fremdsprachen kann, wenn man einen Job bekommen will.
a)darf … nachweisen
b)will … nachweisen
c)muss … nachweisen
B3.4.4. Manche deutsche Unternehmen investieren heute viel Geld ________ Sprachkurse für ihre Mitarbeiter.
a)in
b)an
c)bei
B3.5.5. ________ mehr Fremdsprachen man kann, ________ leichter ist es, sich im Ausland mit den Menschen zu verständigen.
a)Je … desto
b)Umso … mehr
c)Wenn … dann
B3.6.6. Das Erlernen ________ Sprachen kann uns helfen, fremde Kulturen besser zu verstehen.
a)verschiedene
b)verschiedenen
c)verschiedener
B3.7.7. Ich glaube nicht, dass die Fremdsprachen-Apps, ________ ________ viele junge Leute heute Sprachen lernen, den normalen Sprachunterricht ersetzen werden.
a)mit denen
b)bei denen
c)für die
B3.8.8. Vor vielen Jahren ________ meine Familie und ich um die Welt ________. Es war ein unvergessliches und wunderschönes Erlebnis.